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MV aktuell Geschichte, Natur und Kunst:  Breites Ferienprogramm in MV
Nachrichten MV aktuell Geschichte, Natur und Kunst:  Breites Ferienprogramm in MV
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00:01 25.07.2016
Auch im Archäologischen Museum Groß Raden nördlich von Sternberg können Kinder in den Sommerferien spannende Tage verbringen.

. Faulenzen statt Büffeln, Freunde treffen statt Schulbank drücken: Nach einem anstrengenden Jahr beginnt mit den Sommerferien für viele Schüler die schönste Zeit des Jahres. Doch die wenigsten fahren über die kompletten sechs Wochen in den Urlaub. Viele verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Heimat. Damit keine Langeweile aufkommt, unterbreiten zahlreiche Verbände, Jugendhäuser und Freizeitzentren unterschiedliche Ferienangebote.

Kirche lädt ein

Ein wichtiger Anlaufpunkt ist auch die Kirche. Rund 60 Freizeiten, Trips und Camps für knapp 2800 Teilnehmer werden angeboten. Bei Bedarf gibt es Vergünstigungen bei den Beiträgen, erklärt Christian Meyer vom Kirchenkreis Mecklenburg. Alle Kinder und Jugendlichen sind herzlich willkommen – auch ohne Kirchenmitglied zu sein.

Über eine zu geringe Nachfrage nach dem Schülerferienprogramm können sich die Veranstalter in MV nicht beschweren. Ob auf dem Land oder in der Stadt: Die Angebote werden erfahrungsgemäß

gerne genutzt. „Das Interesse ist groß“, sagte Andreas Beck, Sprecher des Landesjugendrings MV.

Die Institution listet zahlreiche nichtkommerzielle Ausflugsmöglichkeiten von öffentlichen und freien Trägern in einem Ferienkalender auf. Die etwa 70 Angebote bieten für rund 3600 Kinder und Jugendliche Freizeiten – darunter Jugendcamps in Güstrow, Barth und am Schweriner See sowie Märchenabenteuer auf Schloss Boitzenburg. Aber auch Ferienlager am Strand werden gelistet – so wie in Kühlungsborn oder Rerik im Landkreis Rostock. Wer sich kreativ austoben will, findet auch Werkstätten etwa in einem Filmbüro in Wismar.

Trotz der vielfältigen Möglichkeiten sieht Beck eine Lücke: „Für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien ist es deutlich schwerer, ein Ferienangebot zu finden.“ Die Teilnahmegebühren schwanken zwischen 50 und 400 Euro. Um die Kosten tragen zu können, müssten sich Eltern zusätzlich um Förderung bei Kommunen und Stiftungen bemühen – das sei nicht immer so einfach. Das Hilfsprogramm „Kinder brauchen Ferien“ war 2014 ausgelaufen.

Aleksandra Bakmaz

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