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MV aktuell Granaten im Sand: Strand gesperrt
Nachrichten MV aktuell Granaten im Sand: Strand gesperrt
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07:16 10.04.2014
Bauhof-Mitarbeiter Björn Sprindt sperrt den Strand westlich der Seebrücke am Mittwochabend ab. Foto: Andreas Meyer Quelle: Andreas Meyer
Rerik

Hiobsmeldung kurz vor dem ersten Gäste-Ansturm zu Ostern: Das Ostseebad Rerik hat am späten Mittwochabend weite Teile seines Ostsee-Strandes absperren müssen – weil dort zuletzt immer wieder Munition gefunden worden war. „Der Munitionsbergungsdienst hat die Sperrung angeordnet. Sie könnte über Wochen andauern“, sagt Bürgermeister Wolfgang Gulbis. Er spricht von einer „Katastrophe“ für den Urlaubsort.

In den vergangenen Tagen hatten Spaziergänger am Strand immer wieder Munition gefunden. Nicht nur ein, zwei Patronen – nein, gleich haufenweise. Und sogar Granaten. Noch aus Beständen der Wehrmacht, aus Zeiten des Zweiten Weltkrieges. Die Kampfmittel wurden vermutlich bei Sandaufspülungen freigelegt und gelangten so an den Strand. Wie viel Munition noch im Sand liegt, ist derzeit unklar: „Wir werden den kompletten Strand durchsieben müssen, bis in eineinhalb Meter Tiefe“, sagt der Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt in Rostock, Hans-Joachim Meier, der OZ. Das werde ersten Schätzung nach mehr als sechs Wochen dauern. Und: „Es wäre durchaus realistisch, wenn wir von Kosten bis zu einer halben Million Euro ausgehen.“

Reriks Bürgermeister Wolfgang Gulbis verteidigt die Sperrung – trotz all der Unannehmlichkeiten für die Gäste: „Solange eine Gefahr nicht ausgeschlossen werden kann, müssen wir auf Nummer sicher gehen. Nicht auszudenken, wenn wirklich was passiert.“



Andreas Meyer

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