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MV aktuell Greifswalder Studie über Stasi-Eltern
Nachrichten MV aktuell Greifswalder Studie über Stasi-Eltern
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00:00 09.08.2016

. Die gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen der Arbeit hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter auf deren Kinder werden jetzt in einem Forschungsprojekt untersucht. Im Jahr 1989 arbeiteten etwa 90000 Hauptamtliche für das Ministerium für Staatssicherheit. Entsprechend viele Kinder seien in den gut 40 Jahren des Bestehens der DDR in diesen Familien aufgewachsen, teilte der Professor für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald, Harald J. Freyberger, gestern mit.

Wissenschaftler aus Greifswald, Experten aus dem Helios-Klinikum Stralsund und die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen suchen nun Kinder, die in diesen Familien aufwuchsen.

Inwieweit das Aufwachsen unter den Augen der Stasi und die Rolle der Eltern sich auf die Gesundheit und den weiteren Lebensweg der Kinder auswirkten, sei bislang kaum untersucht.

In jüngerer Zeit – so die Wissenschaftler weiter – fänden sich zunehmend Kinder von Stasihauptamtlichen in Gruppen zusammen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Einige gingen mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit. Betroffene, die über ihre Erfahrungen berichten möchten, können sich beim Klinikum Stralsund melden. Sie erwartet ein Interview und ein Fragebogen. Die Aussagen unterliegen der Schweigepflicht.

OZ

. Nach dem schweren Unfall mit vier Toten in Groß Kiesow (Vorpommern-Greifswald) kämpfen zwei Schwerverletzte weiter ums Überleben (die OZ berichtete).

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