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Grenzkriminalität geht zurück

Anklam Grenzkriminalität geht zurück

Die Zahl der Straftaten in der Region sank 2012 um fast 1000 Fälle auf 17 663. Elf Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen stammten aus dem Ausland, acht Prozent aus Polen.

Anklam. Touristen und Einwohner in der Region entlang der Grenze zu Polen können der aktuellen Polizeistatistik zufolge wieder ruhiger schlafen. Wie die Polizei in Anklam (Kreis Vorpommern-Greifswald) am Freitag mitteilte, sank die Zahl der Straftaten 2012 um fast 1000 Fälle auf 17 663. Vor allem die Diebstähle, die 2011 noch stark gestiegen waren, seien um zehn Prozent auf 7800 Fälle zurückgegangen.

Die Polizei hatte ab 2011 ihre Präsenz auf der Insel Usedom verstärkt, da vor allem Diebstähle und Wohnungseinbrüche zugenommen hatten. Mit 7233 Straftaten pro 100 000 Einwohner liege die Region an der Grenze zu Osteuropa aber deutlich unter dem Landesschnitt von 7749 Straftaten pro 100 000 Einwohner.

Die Aufklärungsquote konnte zwischen Greifswald, der Insel Usedom und Pasewalk wieder von 51,3 Prozent 2011 auf 55,9 Prozent 2012 gesteigert werden, liegt damit aber noch unter dem Landesdurchschnitt von 58,5 Prozent. Elf Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen stammten aus dem Ausland, acht Prozent aus Polen. Bei 245 Einbrüchen - 42 Fälle weniger als 2011 - wurden 86 Verdächtige ertappt, davon 15 Prozent ausländische Verdächtige. Die Aufklärungsquote liege hier nur bei 35 Prozent.

dpa

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