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Grippewelle in MV: Bei Verdacht auf Erkrankung sofort Arzt aufsuchen

Greifswald/Rostock Grippewelle in MV: Bei Verdacht auf Erkrankung sofort Arzt aufsuchen

Die Grippewelle ist in vollem Gang. Vor allem der Osten Deutschlands ist nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) stark betroffen.

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Greifswald/Rostock. Die Grippewelle ist in vollem Gang. Vor allem der Osten Deutschlands ist nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) stark betroffen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern weist der sogenannte Praxisindex eine deutliche Zunahme akuter Atemwegserkrankungen aus. Deutlich mehr Menschen als sonst suchen also derzeit mit Grippeerkrankungen eine Arztpraxis auf.

Die Amtsärztin des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Dr. Marlies Kühn, rät allen Patienten, besonders chronisch Kranken, bei Grippeverdacht umgehend einen Arzt zu konsultieren. Zu den Symptomen gehören plötzlicher Erkrankungsbeginn, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, hohes Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Besonders vorsichtig sollten auch Menschen sein, die Kontakt zu Personen hatten, die bereits an Grippe erkrankt sind. Keinesfalls sollte eine Grippeerkrankung auf die leichte Schulter genommen werden. „Es gibt in jedem Jahr auch schwere Verläufe bis hin zur Todesfolge.

Das kann manchmal sehr schnell gehen. 2016 ist da keine Ausnahme“, sagte Kühn.

Der weitere Verlauf der Grippewelle ist laut dem RKI noch nicht absehbar. Im Schnitt dauere sie drei bis vier Monate. Der Professor für Infektionskrankheiten am Uniklinikum Rostock, Emil Reisinger, rechnet damit, dass Grippefälle noch in den kommenden vier Wochen auftreten werden.

So wie Reisinger empfiehlt auch das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) generell Grippeimpfungen. Studien an der Uni Rostock haben laut Reisinger ergeben, dass Impfungen kaum Nebenwirkungen hätten. Insbesondere Risikogruppen sollten sich laut Lagus impfen lassen. Dazu gehören alle Personen ab 60 Jahren, Menschen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, Schwangere sowie medizinisches Personal.

Zudem sollten zum Schutz vor Viren bestimmte einfache Hygieneregeln eingehalten werden: etwa das Vermeiden von Händegeben, Anhusten oder -niesen, Räume gut durchlüften sowie gründliches Händewaschen. Und wer an Grippe erkrankt ist, sollte unbedingt zu Hause bleiben, um weitere Ansteckungen zu verhindern.

Von Cornelia Meerkatz und Axel Meyer

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