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MV aktuell Gut gerüstet in die Gartensaison 2014
Nachrichten MV aktuell Gut gerüstet in die Gartensaison 2014
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06:00 28.03.2014
Die OZ-Gartenprofis – Gartenbau-Ingenieur Heiko Rademacher, Gartenbau-Meister Rüdiger Thom und Diplom-Agrar-Ingenieur Thomas Ortmann (v. l.) waren beim OZ-Telefonforum enorm gefragt. Quelle: Frank Söllner

Beim OZ-Telefonforum zum Thema „Garten im Frühling“ am vergangenen Mittwoch war die Resonanz riesig. Die OZ-Gartenprofis – Gartenbau-Ingenieur Heiko Rademacher, Abteilungsleiter des Gartenfachmarktes Grönfingers in Rostock, Gartenbau-Meister Rüdiger Thom, Chef der Gartenbau- Genossenschaft „Obstblüte“ in Sanitz, und Diplom-Agrar-Ingenieur Thomas Ortmann, Inhaber der Gärtnerei Ortmann in Sanitz, – stellten sich den vielen Leserfragen. Hier einige der Probleme und die Antworten.

Frage: Wie kann ich meine Apfelbäume richtig gegen die Gespinstmotte schützen?

Antwort: Eine wirksame Bekämpfung ist nur jetzt durch eine Austriebsspritzung, die Sie im Fachhandel erhalten, möglich. Eine spätere Bekämpfung ist kaum noch drin.

Frage: Und was tue ich gegen den Apfelwickler?

Antwort: Im April/Mai hängen Sie am besten Fallen gegen den Apfelwickler auf. Zu empfehlen sind Klebefallen, die über Lockstoffe wirken. Hier ist eine Beratung im Fachhandel ratsam.

Frage: Kann ich gegen den Apfelwickler nicht auch ein Spritzmittel einsetzen?

Anwort: Das Spritzen ist nicht sinnvoll, auf dem Markt gibt es kein zugelassenes Mittel.

Frage: Was kann ich tun, wenn die Brombeeren nicht richtig ausreifen und rot bleiben?

Antwort: Hierbei handelt es sich um den Befall durch Brombeer-Gallmilben. Die Beeren bleiben rot und schmecken auch nicht. Befallene Früchte müssen im Herbst komplett entfernt werden. Bitte werfen Sie diese nicht auf den Kompost! Im zeitigen Frühjahr können die Sträucher mit Naturen von Celaflor oder Spruzit von Neudorff behandelt werden. Damit werden die Gallmilben abgetötet.

Frage: Ich habe gehört, man solle den Rasen aerifizieren. Was versteht man denn darunter, und wann mache ich das?

Antwort: Wenn der Rasen durch Moos stark verdichtet ist, sorgen Sie durch die geschaffenen Löcher dafür, dass Luft in tiefere Regionen gelangt und der Rasen Nährstoffe besser aufnehmen kann. Stechen Sie mit der Grabegabel oder Forke viermal pro Quadratmeter ungefähr zehn bis 15 Zentimeter tief in die Rasendecke. Aerifizieren können Sie schon jetzt, es ist zwar aufwendig, aber sehr wirkungsvoll!

Frage: Wann und wie muss ich meine Rasen düngen?

Antwort: Sie sollten nach dem Aerifizieren oder Vertikutieren düngen und je nach Wetterlage auch gut wässern. Nehmen Sie eine Handvoll, ungefähr 50 Gramm pro Quadratmeter. Das Düngen wird nach acht bis neun Wochen wiederholt, die letzte Düngergabe geben Sie bis Mitte September. Nehmen Sie im Herbst Kaliummagnesia! Der Dünger bewirkt, dass die Gräser Frosthärte entwickeln und der Rasen auf diese Weise gut durch den Winter kommt. Eine Alternative stellt der Langzeitrasendünger dar. der über drei bis sechs Monate wirkt. Sie sehen, Rasen braucht viele Nährstoffe, ein Langzeitdünger reicht nicht aus.

Frage: Können Sie Rollrasen empfehlen?

Antwort: Das kommt auf die Rasenfläche und auf Ihren Geldbeutel an! Bei kleinen Rasenflächen ist Rollrasen eine gute Alternative zum Aussäen, Sie müssen zwischen vier und sechs Euro pro Quadratmeter rechnen. Dafür erhalten Sie aber gute Qualität und der Rasen ist sozusagen sofort fertig. Ein Rollrasen wird ungefähr doppelt so teuer, als wenn Sie auf der Fläche Rasensamen aussäen.

Frage: Wie wirkt Moosvernichter im Rasen?

Antwort: Moosvernichter mit Eisensulfat verbrennt das Moos, es wird braun und stirbt tatsächlich ab. Aber im Gegenzug wird der Boden durch das Eisensulfat noch saurer und auf einem sauren Boden wächst Moos noch schneller. Deshalb ist es sinnvoll, in der vegetationslosen Zeit Kalk aufzubringen.

Frage: Auf meinem Rasen bildeten sich kleine runde Stellen, die trocken waren. Als ich der Sache auf den Grund ging, stieß ich auf Massen von Engerlingen. Was kann ich tun?

Antwort: Bei den Schädlingen handelt es sich um den Gartenlaubkäfer. Sehr effektiv können Sie diesen mit Nematoden, also Fadenwürmern, bekämpfen. Diese werden nach Anleitung in Wasser aufgelöst und ausgegossen. Nematoden können Sie bei Nützlingsherstellern – finden Sie im Internet!– oder im Gartenfachhandel bestellen.

Frage: Auf unserem Rasen haben sich Pflanzen mit kleinen gelben Blüten ausgebreitet, was ist das?

Antwort: Nach Ihrer Beschreibung handelt es sich um das Mini–Fingerkraut. Setzen Sie ein Unkrautvernichtungsmittel ein, wenn die Bodentemperaturen hoch genug sind. Wichtig: Achten Sie darauf, dass das Mittel eine Kombination aus zwei Wirkstoffen ist! Ein Tipp: Durch Kalken können Sie Unkräuter ebenfalls im Zaum halten.

Frage: Wann soll ich meine Rosen düngen?

Antwort: Die Düngung sollte im zeitigen Frühjahr erfolgen. Nehmen Sie Volldünger, denn diese enthalten Stickstoff, Phosphor, Kalium und verschiedene Mikro-Nähr stoffe, zum Beispiel Magnesium und Bor.

Frage: Auf dem Markt ist neuerdings gekörnter Rinder-Dung. Erfüllt er die beschriebenen Anforderungen auch?

Antwort: Ja, auch diesen können Sie verwenden. Hier fallen die nötigen Mengen gegenüber herkömmlichem Dung aber viel geringer aus. Sie sind auch auf der Packungsbeilage ersichtlich, sodass diese relativ problemlos zu verarbeiten sind.

Frage: Ist in diesem Fall die Gabe weiterer Nährstoffe ratsam?

Antwort: Das trifft zu. Da der Rinderdung eher zur Verbesserung des Bodens dient, ist es wichtig, den Pflanzen auch andere Nährstoffe zuzuführen. Wer auf die chemischen Dünger nicht zurückgreifen möchte, kann als Alternative zum Beispiel Hornspäne wählen.

Frage: Müssen Beerensträucher auch gedüngt werden?

Antwort: Ja, auch diese Sträucher müssen mit Nährstoffen versorgt werden. Das trägt dazu bei, die Erträge zu steigern und gesunde Früchte hervorzubringen.

Frage: An meinen schwarzen Johannisbeerzweigen haben sich runde Knubbel gebildet. Was könnte das sein?

Antwort: Die Pflanze ist höchstwahrscheinlich von Gallmilben befallen. Man sollte befallene Triebe abschneiden und aus dem Garten entfernen, um eine weitere Verbreitung zu unterbinden.

Frage: Wie viel Platz benötigt ein Obstbaum?

Antwort: Wichtig ist zu wissen, um welche Stammform es sich handelt. Ein Obstbaumbusch benötigt etwa eine Fläche von vier Quadratmetern, um sich entsprechend entwickeln zu können. Ein Hochstammbaum braucht einen größeren Standort, da er eine gewaltigere Krone ausbildet. Natürlich kann man deren Größe durch Schnittmaßnahmen beeinflussen. Aber man sollte 20 Quadratmeter als Faustregel annehmen.

Frage: Wo bekomme ich noch alte einheimische Obstsorten?

Antwort: Die ortsansässigen Fachhändler verfügen noch über Bäume und Sträucher alter Sorten. Einfach nachfragen und ausführlich beraten lassen!

Frage: Kann ich Gurken und Tomaten zusammen in einem Gewächshaus pflanzen?

Antwort: Gurken und Tomaten haben unterschiedliche Klimaansprüche. Die Gurke mag es gerne warm und feucht, die Tomate eher warm und trocken. Deshalb ist die Kultur beider Pflanzen in einem Haus ein Kompromiss. Man sollte dann die Tomate eher an der Tür oder Lüftung platzieren.

Frage: Lohnt sich die Anschaffung veredelter Gemüsepflanzen?

Antwort: Wenn ich in einem Gewächshaus über Jahre Gurken und Tomaten kultiviere, besteht die Gefahr, dass im Boden lebende Krankheitserreger meine Kulturpflanzen schädigen. Veredelte Gemüsepflanzen wachsen auf einer sogenannten Wildunterlage. Diese ist wuchsstärker und unempfindlich gegen im Boden lebende Krankheitskeime. Hinzu kommt, dass auf veredelten Gemüsesorten meist hochwertige und krankheitstolerante Sorten gesetzt werden, die hohen Ertrag versprechen.

Frage: Mein schöner Rhododendron weist unregelmäßige Fraßschäden im Laub auf. Was kann das wohl sein?

Antwort: Dieses Schadbild ist ganz typisch für den Dickmaulrüssler. Das Insekt frisst die typischen Buchten in den Blattrand. Zusätzlich schädigen die im Boden abgelegten Larven die Wurzeln. Eine Bekämpfung ist mit Nützlingen möglich. Dazu werden Anfang April bzw. im September Nematoden, also Fadenwürmer, ausgebracht, die die Larven der Dickmaulrüssler parasitieren. Die Nematoden können Sie über den Fachhandel beziehen.

Frage: Sollte man jetzt Sommerblumen nach draußen pflanzen?

Antwort: Dazu reicht ein Blick auf den Kalender. Die Gefahr von Nachtfrösten besteht nach wie vor. Erste Wahl für Balkonpflanzen sind jetzt die bekannten Frühblüher , wie Stiefmütterchen, Hornveilchen, Priemeln sowie frühblühende Stauden.

Frage: Unser Rasen ist voller Moos. Soll ich ihn vertikutieren?

Antwort: Vertikutieren Sie erst in zwei oder drei Wochen, wenn die Bodentemperaturen um 15 Grad Celsius liegen. Wenn Sie es jetzt schon tun, breiten sich Moose und Unkräuter noch mehr aus, weil diese schneller wachsen als die Grashalme, die eine gewisse Bodenwärme benötigen, um zu sprießen.

Frage: Wann säe ich Rasen aus?

Antwort: Wenn die Bodentemperatur über 15 Grad Celsius liegt. Warten Sie also noch bis Ende April, Anfang Mai – je nach Witterung.

Frage: Wie bekommt man einen schönen Rasen?

Antwort: Mindestens dreimal im Jahr düngen, dann hat Unkraut weniger Chancen. Mähen Sie nicht zu kurz: Lassen Sie mindestens vier bis sechs Zentimeter stehen!

Frage: Kann ich meine Obstbäume jetzt noch schneiden oder ist es schon zu spät dafür?

Antwort: Apfel, Birne und Pflaume lassen sich jetzt noch problemlos schneiden. Anders sieht es bei Pfirsich und Kirsche aus. Den Pfirsich schneidet man in der Regel nach der Blüte und die Kirschen werden nach den jeweiligen Ernten gestutzt. Beim Schnitt der Obst bäume sollte man darauf achten, dass die Krone eine pyramiden förmige Form erhält und relativ licht ist.

Frage: Wann und wie schneide ich am besten meine Beeren sträucher?

Antwort: Beerensträucher lassen sich jetzt noch problemlos verschneiden. Man sollte darauf achten, immer eine Mischung aus jungen und älteren Trieben zu erhalten. Triebe, die älter als drei Jahre sind, sollten in der Regel entfernt werden, um den Strauch anzuregen, wieder neue Triebe zu bilden, an denen sich die Blütenknospen für das nächste Jahr bilden.

Frage: Kann ich meine Rosen jetzt schon schneiden?

Antwort: Bei den jetzigen Witterungsbedingungen ist ein Schnitt der Rosen durchaus möglich. Man sollte aber darauf achten, ungefähr drei bis fünf Augen stehen zu lassen. Bei der Schnittführung ist es wichtig, dass unmittelbar über dem Auge geschnitten wird, damit sich kein Trockenholz bilden kann. Denn dieses könnte sonst als Nährboden für Pilze dienen.

Frage: Ich habe meine Rosen angehäufelt. Sollte ich diesen Schutz jetzt schon entfernen?

Antwort: Ja, das ist zu empfehlen.

Frage: Mein Sauerkirschbaum trägt kaum Früchte. Was kann ich tun?

Antwort: Sauerkirschen fruchten am einjährigen Holz. Werden Sauerkirschen nicht geschnitten, treiben sie immer nur kurzes junges Holz aus. Die Folge: Sie haben von Jahr zu Jahr weniger Fruchtholz und Früchte. Schneiden Sie lange Triebe bis auf Stummeln zurück! Idealerweise geschieht dies nach der Ernte im Sommer oder im Frühsommer. Dann können noch junge Triebe wachsen. Sauerkirschen haben übrigens bei einem richtigen Schnitt ein eher besenartiges Aussehen. Beobachten Sie bitte, ob genügend Bienen zur Bestäubung vorhanden sind!

Frage: Mein Garten-Bambus hat einen Winterschaden. Ist es ratsam, ihn zurückzuschneiden?

Antwort: Selbst aus anscheinend trockenen Bambushalmen können diese vitalen Gräser wieder austreiben. Lassen Sie die Halme einfach noch einige Zeit stehen! Wenn sich im Juni noch immer keine grünen Blättchen zwischen den trockenen Trieben zeigen, sind sie tatsächlich abgestorben.

Frage: Wann und wie schneide ich meine Clematis richtig?

Antwort: Die Frage beim Zurückschneiden der Clematis ist, wann sie blühte. Denn der Blüh zeitpunkt entscheidet, wann es Zeit für den optimalen Schnitt wird.

Frage: Ich hörte, dass Clematis unterschiedlich stark geschnitten werden. Stimmt das?

Antwort: Das trifft zu. Die Frühblüher werden nach der Blüte zurückgeschnitten. Die im Mai blühenden Clematis werden nur leicht beschnitten. Das heißt, lediglich alte Äste herausschneiden und etwas auslichten! Die Sommerblüher können im März radikal auf 20 Zentimeter runtergeschnitten werden.

Frage: Wie schneide ich meine Hortensien?

Antwort: Die meisten Hortensien werden kaum oder nicht zurückgeschnitten. Rispenhortensie und Strauchhortensie müssen dagegen stark gekürzt werden. Würde man dies nicht tun, blühen diese zwar weiterhin, aber mit der Zeit werden sie von unten her kahl. Der beste Zeitpunkt für besagte Schnittarbeiten ist im März und April. Sie sollten bis auf 20 bzw. 30 Zentimeter zurückschneiden!

Frage: Ich habe einen 40 Jahre alten Pflaumenbaum im Garten stehen. Er hat viele Verästelungen und Totholz. Darf man einen Pflaumenbaum schneiden?

Antwort: Ja, Sie dürfen ihn schneiden. Steinobstbäume werden aber anders geschnitten als Kernobstbäume. Generell sollten Sie nicht zu viel abschneiden, also keinen radikalen Schnitt vornehmen. Schneiden Sie nicht mehr als ein Viertel der Krone, sonst könnte es zu Besentrieben, das sind parallel stehende Äste, kommen.

Frage: Vor vielen Jahren habe ich einen Apfelbaum gekauft. Da er sehr hoch gewachsen ist, nahm ich ihn nach 15 Jahren weg. Nun hörte ich über Buschbäume, dass diese nur zwei bis drei Meter hoch wachsen. Wo bekommt man so einen sogenannten Spindelbaum und worauf muss ich beim Kauf achten?

Antwort: Einen Spindelbaum bekommen Sie in zumeist in Gartencentern. Sie sollten eine schwach wachsende Unterlage verwenden, auf der die Spindel veredelt wurde. Dann wächst der Apfelbaum auch nicht zu hoch. Wenn Sie den neuen Baum an die Stelle pflanzen wollen, an der der alte Apfelbaum stand, müssen Sie den Boden austauschen. Besser sollten Sie den Baum versetzt zum alten Platz platzieren und ein Loch von 80 Zentimeter Breite und mindestens einem halben Meter Tiefe ausheben.

Frage: Was ist beim Bodenaustausch zu beachten?

Antwort: Für den Bodenaustausch sollten Sie den vorhandenen Gartenboden verwenden. Düngen Sie mit Hornspänen oder Kompost!

Frage: An meinem Apfelbaum löst sich mitten in den Zweigen teil weise die Borke. Was kann ich tun?

Antwort: Es könnte sich hier um Obstbaumkrebs oder Kragenfäule handeln. Beides sind schwerwiegende Krankheiten, die auf eine Pilzinfektion zurückzuführen sind. Bei Obstbaumkrebs sollten Sie die betroffenen Stellen bis ins gesunde Holz zurückschneiden. Gegen Kragenfäule hilft eine gute Drainage des Bodens und die Verwendung eines resistenten Unterbodens. Um welchen Pilz es sich in Ihrem Fall handelt, kann man so nicht beurteilen. Am besten wenden Sie sich an ein Gartencenter.

Frage: Mein Pfirsichbaum trägt gute Früchte, aber diese fangen an zu faulen, bevor sie richtig reif sind. Was ist da los?

Antwort: Es handelt sich offenbar, um die Pfirsichfäule. Die Infektion erfolgt im Mai/Juni und ist vergleichbar mit der Monilia-Spitzendürre. Ohne Chemie kommen Sie hier wohl nicht weiter. Besorgen Sie sich ein zugelassenes Pilzspritzmittel im Fachhandel. Keine Angst, das Mittel ist für Bienen nicht gefährlich!

Frage: Wir haben in unserem Garten Wein, der mit mehreren Trieben wächst. Wann und wie oft müssen wir den Wein schneiden?

Antwort: Man sollte den Wein am besten an nicht zu kalten Winter tagen schneiden und höchstens zwei Triebe stehenlassen. Es ist wichtig, die Triebe aus dem Vorjahr auf das Auge zurückzuschneiden. Der Wein wird trotzdem Früchte tragen, da diese an den neuen Trieben wachsen. Einen Schnitt würde ich Ihnen in diesem Jahr nicht mehr empfehlen, da der Wein zu stark bluten würde.Wenn man den Wein nicht zurückschneidet, fördert das den Mehltau-Befall. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie den Wein im Sommer gezielt auslichten.

Frage: An meinem Stachelbeerstrauch und der schwarzen Johannisbeere haben sich Flechten gebildet. Was kann ich dagegen tun?

Antwort: Flechten sind keine Pflanzenschädlinge, sondern Anzeichen dafür, dass die Pflanze überaltert ist oder kein ausreichendes Dickenwachstum herrscht. In einer luftfeuchten Lage bilden sich die Flechten eher als an einer sonnigen Stelle. Da Ihre Pflanzen sehr jung sind, liegt das Problem sicher darin, dass der Rasen direkt an die Büsche heranwächst. Es ist wichtig, dass Sie für eine Baumscheibe von einem Meter Durchmesser sorgen. Kräftigen Sie Ihre Pflanzen mit organischem Dünger, am besten mit abgelagertem Mulch und sorgen Sie so dafür, dass die Büsche wieder ordentlich wachsen!

Frage: Ich habe eine Quitte im Garten stehen, deren Triebe sehr lang sind. Kann ich sie kürzen?

Antwort: Ein junger Quittenbaum wird für gewöhnlich nicht geschnitten. Falls der Wuchs ungewöhnlich ist oder sich zwei Konkurrenztriebe behindern, können Sie ein gezieltes Auslichten vornehmen. Ein unsachgemäßer Schnitt wäre unvorteilhaft und ein Erziehungsschnitt ist für eine Quitte nicht vorgesehen.

Frage: Mein Zaubernuss-Strauch wurde von einer Gärtnerei bis auf den Stock zurückgeschnitten. Was kann ich nun tun?

Antwort: Die Zaubernuss bis auf den Stock zurückzuschneiden, ist unvorteilhaft. Sie wird Pro bleme haben, sich wieder zu erholen und erneut zu treiben. Düngen und pflegen Sie den Strauch und pflanzen Sie in die Nähe des Strauches keine kräftige Konkurrenz, sondern etwas, das gemäßigter wächst!



Volker Penne

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