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MV aktuell Händler im Norden fordern mehr Verkaufs-Sonntage
Nachrichten MV aktuell Händler im Norden fordern mehr Verkaufs-Sonntage
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06:54 17.11.2016
Waren in einem Einkaufswagen: Sonntags bleiben die Geschäfte meist zu, der Handelsverband HDE würde das gern ändern. Quelle: Armin Weigel/dpa
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Rostock/Kiel

Der Kampf ums Einkaufen am Sonntag geht in eine neue Runde: Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert Bund und Länder auf, zehn verkaufsoffene Sonntage im Jahr zu erlauben, an denen Läden von 13 bis 18 Uhr öffnen dürfen.

„Es ist für die Händler enorm wichtig, sonntags offen zu haben“, sagt Dierk Böckenholt, Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Nord in Kiel. Die stationären Einzelhändler seien gegenüber dem Online-Handel benachteiligt.

Die Rostocker Industrie- und Handelskammer unterstützt den Vorstoß. „Das Internet wird am Sonntag ja auch nicht geschlossen“, sagt Präsident Claus Ruhe Madsen.

Die Gewerkschaft Verdi lehnt eine Ausweitung ab. Diese sei „verfassungwidrig“ und „indiskutabel“, sagt eine Sprecherin. Leidtragende seien die Verkäuferinnen und Verkäufer. In Mecklenburg-Vorpommern klagt Verdi gegen die Bäderregelung, laut der Geschäfte in 77 Tourismus-Orten in der Saison sonntags öffnen dürfen.

Bislang gelten bundesweit verschiedene Regeln: In den meisten Bundesländern sind vier Verkaufssonntage möglich, in Berlin sogar sechs. Die Vierer-Regel gilt auch in MV - für Orte, die nicht unter die Bäderregelung fallen.

Gerald Kleine Wördemann

Ein Regionaljet wird vom 15. April bis zum 28. Oktober 2017 das Ostseeheilbad Heringsdorf immer sonnabends von Frankfurt/Main aus anfliegen.

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