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MV aktuell Helios-Kliniken macht Ärztemangel zu schaffen
Nachrichten MV aktuell Helios-Kliniken macht Ärztemangel zu schaffen
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00:00 12.09.2018
Schwerin

/Stralsund. Das landesweit größte privat-wirtschaftlich geführte Krankenhaus – die Helios-Klinik in Schwerin – bekommt den Ärztemangel nicht in den Griff. Anfang August hatte Klinik-Geschäftsführer Thomas Rupp bestätigt, dass aus Mangel an Anästhesisten Operationen abgesagt wurden. Wegen Arbeitsüberlastung und eines offenbar schlechten Betriebsklimas haben viele Narkose-Ärzte gekündigt, darunter etliche erfahrene.

Im Helios-Klinikum Schwerin wurden OPs wegen Ärztemangels abgesagt. Quelle: Foto: Cornelius Kettler

Die Schweriner Stadtverwaltung wird sich nun mit der angespannten Personalsituation bei der Helios-Klinik befassen, wie der NDR berichtete. Das haben die Stadtvertreter am Montagabend einstimmig beschlossen. Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) soll auf die Einberufung einer Gesellschafterversammlung hinwirken. Die Klinik solle zudem aufgefordert werden, die „für ein Krankenhaus erforderliche Personalausstattung sicherzustellen“. Schwerin hält rund fünf Prozent der Gesellschafteranteile an der Klinik, den Großteil hatte die Stadt vor 14 Jahren verkauft. Auch im Stralsunder Helios-Hanseklinikum gibt es Unruhe unter dem Personal. Das Klinikum soll seit dem 1. September alle festangestellten Hebammen vom Dienst freigestellt haben. Entsprechende Kündigungsverfahren laufen. Zuletzt waren im Kreißsaal noch fünf Hebammen festangestellt. Das Klinikum hat nach eigenen Angaben „von festangestellten Hebammen auf Beleghebammen im Schichtsystem“

umgestellt.

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