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MV aktuell Helmut-Kohl-Gedenkstein in Teterow eingeweiht
Nachrichten MV aktuell Helmut-Kohl-Gedenkstein in Teterow eingeweiht
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00:05 04.10.2017
Teterow/Schwerin/Usedom

Ein Gedenkstein für die deutsche Einheit und die Verdienste des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl (1930-2017) ist gestern in Teterow eingeweiht worden. Es ist der erste Gedenkstein in MV für den im Juni gestorbenen „Kanzler der Einheit“. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte den etwa 1,40 Meter hohen Findling Ende August in Tellow vorgestellt. Dann wurde er nach Teterow gebracht – in die geografische Mitte Mecklenburg-Vorpommerns. Anlass für die Einweihung war der 27. Jahrestag der Wiedervereinigung. „Wir haben einen würdigen Standort gefunden“, sagte Organisator Matthias Hantel vom regionalen CDU-Verband. Der rund eine Tonne schwere Stein steht auf dem Grundstück eines Unternehmers am ehemaligen Kulturhaus.

Feuerwerk am Strand von Zinnowitz. Quelle: Foto: Christian Rödel

In Schwerin gab es am Vormittag eine Festveranstaltung in der St.-Paulskirche. Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD) sagte, die deutsche Einheit sei die Herausforderung unserer Zeit. Sie bedeute auch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und die Reduzierung sozialer Ungerechtigkeiten.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nahm gestern am zentralen Festakt zum Tag der Einheit in Mainz teil. Dort traf sie auch eine Bürgerdelegation aus MV. Zehn junge Ehrenamtler seien ausgewählt worden, weil sie sich dafür engagieren, die Demokratie zu fördern, Missstände zu beheben und die Zukunft Europas zu gestalten, teilte die Staatskanzlei mit. Schwesig befürchtet 28 Jahre nach der Wende eine erneute gesellschaftliche Spaltung. Es gebe „neue Konflikte in unserer Gesellschaft“. Zuvor hatte sie in der „Rheinischen Post“ besondere Strukturfördermittel für Ostdeutschland auch nach dem Ende des Solidarpakts im Jahr 2019 gefordert. Am Abend reiste Schwesig nach Bern (Schweiz) zum Empfang der Deutschen Botschaft und Wirtschaftsgesprächen.

Usedom brannte traditionsgemäß ein XXL-Strandfeuerwerk ab. Die ersten Raketen wurden in Karlshagen gezündet, von dort setzte sich das Feuerwerk 90 Minuten lang über Trassenheide, Zinnowitz, Zempin, Koserow, Kölpinsee und Ückeritz fort, bis es in Heringsdorf seinen Höhepunkt fand.

OZ

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