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00:00 24.02.2017
Rostock

Die OSTSEE-ZEITUNG macht sich fit für die Zukunft: Gestern wurde in Rostock eine neue Nachrichtenzentrale (Newsdesk) offiziell eingeweiht. Täglich werden hier bis zu 35 Zeitungsseiten inhaltlich „bestückt“. 22 Redakteure, Layouter, Onliner und Fotografen geben ihr Bestes. „Mit dieser neuen Schaltzentrale wollen wir effektiver, schneller und noch professioneller werden“, sagte Chefredakteur Andreas Ebel zur Eröffnung vor rund 100 Gästen. Arbeitsabläufe sollten optimiert und Synergien besser genutzt werden.

30 Computerbildschirme, große TV- und Videoflächen stehen für „die rasanten Veränderungen im Medienbereich“, hob OZ-Geschäftsführerin Stefanie Hauer hervor. In dieser „spannenden, aber auch unruhigen und oft unübersichtlichen Zeit“ wolle die OSTSEE-ZEITUNG Heimat und Orientierung bringen. Doch auch anspruchsvolle Reportagen, exklusive Interviews und Hintergrundbeiträge sollen Lesern und Nutzern geboten werden. „Das sind Dinge, die eine Zeitung heute nicht mehr allein schaffen kann“, betonte Wolfgang Büchner, Chefredakteur des Redaktionsnetzwerkes Deutschland (RND). Viel Kreativität sei auch im digitalen Bereich gefragt – etwa bei Videoformaten –, um mehr junge Leute zu erreichen.

Neu ist, dass die journalistische Seitenproduktion für die Lokalredaktionen Rostock, Bad Doberan, Wismar und Grevesmühlen jetzt im Medienhaus Rostock zusammenläuft. Für die Arbeit am „Mecklenburg-Desk“ wurden erfahrene Mitarbeiter gewonnen, die sich in den Kreisen bestens auskennen. Bisher entstanden am Rostocker Newsdesk – wie die „Nachrichtentische“ der modernen Medienwelt genannt werden – vor allem die Titelseiten, der Kultur-, Sport- und Wirtschaftsteil sowie die Dialog- und Mecklenburg-Vorpommern-Seiten. Regionale Sport- und Serviceseiten, die Jugend- und Veranstaltungsbeilage OZelot sowie die „Zeitung in der Schule“ kommen ebenfalls aus dem Medienhaus der Hansestadt. Das Redaktionsnetzwerk RND der Madsackgruppe, zu der die OZ gehört, liefert schon seit längerem Seiten zu überregionalen Politik-Themen und das Wochenendjournal „Sonntag“.

Arbeit „am Tisch“, das sei „ein Job für Spezialisten, die sich voll auf Qualität und Professionalität in der journalistischen Seitenproduktion konzentrieren“, betonte Chefredakteur Ebel. „Die Reporter vor Ort bekommen dadurch mehr Zeit, heiße Eisen anzufassen und mit mehr Tiefgang zu recherchieren.“

Das Lokaldesk-Modell wird im Frühjahr auch in Vorpommern gestartet. „Stralsund wird Vorpommerns OZ-Hauptstadt sein“, kündigte Ebel schon an. Am „Vorpommern-Desk“ entstehen dann die Lokalausgaben Ribnitz-Damgarten, Rügen, Usedom, Greifswald, Stralsund und Grimmen.

OZ

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