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MV aktuell Hier wird‘s bald eng: Staugefahr in Rostock und in vielen Seebädern
Nachrichten MV aktuell Hier wird‘s bald eng: Staugefahr in Rostock und in vielen Seebädern
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01:32 19.04.2016

Schlechte Nachrichten für Autofahrer, die nach Rostock wollen: Zwei der wichtigsten Wege in die Hansestadt werden im Spätsommer zum Nadelöhr. Das Straßenbauamt Stralsund will die B 105 am Schutower Kreuz bei Ikea und die L 132, die Verbindung von der Südstadt zur Autobahn A 20, sanieren. Beide Straßen werden wochenlang zum Teil gesperrt. Das bestätigte Ralf Sendrowski, Leiter des Straßenbauamtes. Auch auf Rügen und der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst drohen zur Nachsaison Staus.

Insgesamt 38 Baustellen plant das Amt, das für die Hansestadt sowie die Landkreise Rostock und Vorpommern-Rügen zuständig ist. „Wir werden 30 Millionen Euro ausgeben“, kündigt Sendrowski an. Die Pläne wird er heute in der Industrie- und Handelskammer Rostock (IHK) den Kommunen vorstellen.

Erste Details liegen der OZ aber bereits vor: Rund um das Schutower Kreuz wird es ab 19. September eng — vier Wochen lang. „Die Fahrbahn muss dringend vor dem nächsten Winter saniert werden — sonst bricht sie auseinander“, so Sendrowski. „Wir wissen, dass das Kreuz ein äußerst neuralgischer Punkt ist.“ Deshalb soll an der B 105 auch nachts gebaut werden. Eine Vollsperrung will das Amt vermeiden: „Der Verkehr soll in jede Fahrtrichtung zumindest auf einer Spur fließen.“ Mit Behinderungen müssten Pendler dennoch rechnen — „weil wir die Zufahrten zur Stadtautobahn, zur B 103, abwechselnd sperren.“ Der Bautermin sei mit der Hansestadt abgestimmt: „Rostock war wichtig, dass wir nicht zur Hanse Sail bauen.“ Baustelle Nummer zwei ist der Zubringer zur A 20-Auffahrt Rostock-Süd: Dort geht es bereits am 15. August los. „Der Verkehr von der A 20 in die Stadt wird über andere Abfahrten umgeleitet.“ Von Rostock zur A 20 geht es einspurig an der Autobahn vorbei.

Auch auf der B 196 auf Rügen, der wichtigsten Verbindung in die Seebäder Binz, Sellin und Göhren, wird gearbeitet — ab dem 12. September zwischen Zirkow und Pantow, fast zeitgleich auch in Sellin selbst. In Ahrenshoop wird die Ortsdurchfahrt ab dem 12. September saniert. Dauer der Arbeiten: sechs Wochen. „Wir wissen, dass diese Strecken für Urlauber wichtig sind. Deshalb bauen wir so spät wie nur möglich.“ Ein anderes Nadelöhr soll rechtzeitig vor der Saison fertig sein: Ab Mittwoch wird die Autobahn-Auffahrt Grimmen-West eine Woche lang halbseitig gesperrt und saniert.

Die IHK will sich zu den Baustellen erst heute Abend äußern: „Wir kennen noch keine Details“, so Verkehrsexperte Thomas Höppner.

Von Andreas Meyer

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