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MV aktuell „Hochzeit in Binz — das wär‘ der Knaller“
Nachrichten MV aktuell „Hochzeit in Binz — das wär‘ der Knaller“
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04:38 18.03.2013
Axel Schulz. Quelle: Chris-Marco Herold

BinzDer Weg von Axel Schulz (44) — der sich einst in die Herzen der Zuschauer boxte — und seiner Familie, zu der seine Frau Patricia (42) sowie die Töchter Pauline (6) und Amelina (3) gehören, führte übers Wochenende nach Binz: Kurzurlaub im „Grand-Hotel“. Die OSTSEE-ZEITUNG traf ihn dort.

OSTSEE-ZEITUNG: Die weite Welt haben Sie schon gesehen. Gehörten Rügen und speziell Binz schon zu Ihren Reisezielen?

Axel Schulz: Bei Störtebeker war ich schon mal zu einem kurzen Abstecher. Aber ansonsten war ich zuvor noch nie auf Rügen.

OZ: Es ist zwar frisch, aber die Sonne scheint. Besser kann doch ein Kurzurlaub nicht angerichtet sein?

Schulz: Das ist hier perfekt. Wenn wir beide mit dem Interview fertig sind, nehme ich meine Frauen, und los geht es zur Strandwanderung. Wir sind sonst viel auf Usedom, weil wir dort Freunde haben. Aber ich lasse mich mal überraschen, ob ich nicht das letzte Mal hier bin.

OZ: Ihre Tochter Pauline geht inzwischen in Frankfurt/Oder zur Schule. Somit sind Familientrips über den Winter nach Florida wohl kaum noch möglich. Suchen Sie eine neue, zweite Heimat?

Schulz: Rügen hat gute Chancen, diese zu werden. Es passt doch: Von Frankfurt/Oder waren wir nur drei Stunden unterwegs. Die A 20 ist schon toll, und auch die Rügen-Brücke ist ein Traum.

Meine Töchter waren von ihr begeistert und fühlten sich an die Brückenbauten in den USA erinnert.

OZ: Mit Ihrem Kurzurlaub auf Rügen ist gleichzeitig das verflixte siebente Jahr zu Ende. Ihre Frau Patricia haben Sie 2006 geheiratet. Sind Sie noch immer glücklich?

Schulz: Rundum. Ich habe eine tolle Frau und zwei tolle Töchter. Geheiratet haben wir am 18. März auf einem Boot im Golf von Mexiko. Mein Manager hat uns getraut.

OZ: Gibt es Deutschland noch einmal eine „richtige“ Hochzeit mit allem drum und dran, und könnte die in Binz sein?

Schulz: Mal gucken, das muss ich erst mit meiner Frau besprechen. Aber der ehemalige Rettungsturm in Binz, in dem man heiraten kann, ist schon der Knaller. Außerdem ist es der größte Wunsch meiner 92-jährigen Oma Hedwig, dass sie bei dieser Hochzeit dabei sein kann. Bei der Feier in Florida war sie nicht da. Außerdem sind meine Töchter so richtige Tussen. Die wollen auch mal Blumenmädchen sein.

OZ: Im November 2006 haben Sie nach einer Niederlage beim Comeback-Versuch gegen Brian Minto Ihren definitiven Rücktritt vom Profi-Boxsport erklärt. Was machen Sie heute?

Schulz: Ich engagiere mich hauptsächlich für Charity-Sachen, bin für die Laureus-Sportstiftung unterwegs. Jetzt bin ich gerade aus Rio zurückgekommen. Dort habe ich mit Kindern und Jugendlichen Boxtraining gemacht. Mein Terminkalender ist voll, ich plane ihn ein halbes Jahr vorher durch. Ich fliege durch die Welt, das macht mir Laune. Ich habe schon ein tolles Leben.

OZ: Ist in ihm noch Platz für den internationalen Baltic-Cup der Nachwuchsboxer im Juni in Binz?

Schulz: Das wird eng, auch im Juni bin ich schon komplett verplant — beispielsweise für das Abschiedsspiel von Michael Ballack in Leipzig. Aber vielleicht lässt sich trotzdem was machen.

Interview von Chris-Marco Herold

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