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MV aktuell Horst-Besetzer bringen Pommernadler in Gefahr
Nachrichten MV aktuell Horst-Besetzer bringen Pommernadler in Gefahr
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06:42 27.03.2014
Der Pommernadler ist mittlerweile ein seltener Gast in MV. Quelle: Getty Images
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Laage

Noch ruft der Schreiadler in Mecklenburg-Vorpommern. Doch die Gefahr, dass der seltene Greifvogel für immer verstummt, ist groß. Denn geeignete Quartiere werden immer knapper.

Durch Entwässerung, intensive Land- und Forstwirtschaft verliert er Brut- und Lebensräume. „Das Land sollte deshalb künftig Mittel zum Schutz der Waldgebiete für den Schreiadler bereitstellen“, fordert Andreas Kinser von der Deutschen Wildtierstiftung. Damit könnten Waldbesitzer einen Ausgleich für Einschränkungen bei der forstwirtschaftlichen Nutzung erhalten. Zeitgleich würden von den Schutzmaßnahmen andere seltene Tierarten profitieren, zum Beispiel Schwarzstorch, Mittelspecht oder Mopsfledermaus. „Ihre Ansprüche an den Lebensraum ähneln denen des Schreiadlers“, erklärt Kinser.

Im April werden die vom Aussterben bedrohten „Pommernadler“ im Nordosten zurückerwartet. Da er zu den Spätheimkehrern unter den Zugvögeln gehört, sind viele seiner angestammten Nester dann bereits besetzt – von Kolkraben, Mäusebussarden oder anderen Greifvögeln. Zwar haben Schreiadler in der Nähe ihres Vorjahres- Horstes ein Ausweichquartier.

Doch sie sind sehr wählerisch. Und: „Bei der kleinsten Störung sind sie weg“, warnt Marcus Rudolf vom Naturschutzbund (Nabu) MV.



OZ

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