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Hund getötet: Prozess gegen Jäger zieht sich hin

Waren Hund getötet: Prozess gegen Jäger zieht sich hin

. Der Prozess gegen einen Jäger, der einen streunenden Hund illegal erschossen haben soll, verzögert sich weiter.

Waren. . Der Prozess gegen einen Jäger, der einen streunenden Hund illegal erschossen haben soll, verzögert sich weiter. Das Amtsgericht in Waren an der Müritz regte gestern nach Anhörung von Zeugen erneut an, das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage einzustellen. Das befürwortete auch der Verteidiger des Angeklagten, aber die Staatsanwältin lehnte das ab.

Dem 60-jährigen Jäger wird Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen. Er hatte gestanden, den Hund im Juni 2015 bei Alt Schloen (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) erschossen zu haben, weil dieser gewildert habe. Der Prozess wird am 5. April fortgesetzt.

Der Angeklagte hat als Inhaber eines sogenannten Jagdbegehungsscheines die Erlaubnis der Pächter, in dem Gebiet zu jagen. Das beinhalte auch den Abschuss von wildernden Hunden und Katzen, erklärten die drei Jagdpächter vor Gericht. Es gebe mehrere Inhaber derartiger Scheine. Zudem sei länger bekannt gewesen, dass auf den Feldern Hunde wildernd unterwegs waren. Meist seien sie von einem Urlauberhof gekommen.

Der erschossene Bärenhund soll mit einem weiteren Hund gewildert haben. Als er geschossen habe, trug der Bärenhund Reste eines toten Rehs im Maul, sagte der Jäger. Der Besitzer des Hofes wies das zurück. Die Hunde seien zwar öfter vom Hof gelaufen. Aber mit ihm habe nie ein Jäger darüber gesprochen. „Dann hätten wir das ja abgestellt“, sagte der Hofbetreiber, der den Jäger angezeigt hatte.

Am 5. April soll ein zweiter Jäger, der am 21. Juni bei der Jagd dabei war, gehört werden. Als Auflage bei einer Einstellung des Verfahrens hatte der Verteidiger 500 Euro ins Spiel gebracht, die an einen Naturschutzverein zu zahlen wären.

OZ

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