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Hundeattacke: Strafe für Halterin

Woldegk Hundeattacke: Strafe für Halterin

Der Vierbeiner griff einen Mann an, biss sieben Kaninchen und einen Hahn tot

Woldegk. Nachdem ihre zwei aggressiven Hunde von der Polizei erschossen werden mussten, will das Amt Woldegk (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) gegen die Halterin eine Ordnungsstrafe verhängen. Wie viel sie bezahlen soll, steht noch nicht fest. „Die Höhe wird noch mit der Polizei abgestimmt“, teilt ein Sprecher des Amtes mit. Die Hunde hatten am Mittwoch einen Anwohner im Dorf Lindow auf dessen Grundstück attackiert. Der Mann schaffte es, in sein Haus zu fliehen, seine sieben Kaninchen und ein Hahn wurden totgebissen.

 

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Furchteinflößend: Ein Rottweiler mit kräftigem Gebiss.

Quelle: Fotolia

Ein Polizeibeamter eilte dem Mann zu Hilfe, wurde dabei aber selbst von einem der Tiere angegriffen. Er erschoss den Hund mit seiner Dienstwaffe. Der zweite Hund rannte davon und wurde kurz darauf entdeckt. Da er weiterhin aggressiv gewesen sei, habe auch er erschossen werden müssen. Der Rottweiler-Dobermann-Mischling und ein als gefährlich eingestufter Spanischer Alano-Hund waren von einem Nachbarort von Lindow ausgerissen. Ihre Besitzerin soll bisher nicht wegen ähnlicher Delikte aufgefallen sein.

In Mecklenburg-Vorpommern kommt es immer wieder zu Zwischenfällen mit aggressiven Hunden. Neben vielen kleineren Vorfällen, bei denen es zu keinen schwerwiegenden Verletzungen gekommen ist, gab es im vergangenen Jahr knapp zehn schwerere Beißattacken. In Banzkow (Kreis Ludwigslust-Parchim) hatte Anfang Dezember ein frei laufender Kaukasischer Schäferhund eine Frau mehrfach gebissen. Sie musste im Krankenhaus behandelt werden.

Im November wurde ein neunjähriger Junge in Grimmen von einem Schäferhund in den Arm gebissen. Das Tier war vor einem Einkaufsmarkt angeleint, neben dem Fahrrad des Jungen. Als er sein Rad nehmen wollte, schnappte der Hund zu. Im Juli 2015 verletzte ein frei laufender Hund in Sanz (Vorpommern-Greifswald) eine 59-jährige Spaziergängerin schwer. Sie musste mehrfach operiert werden. Das Tier flüchtete und konnte nicht gefunden werden. Ende 2013 wurde in Stralsund ein Anatolischer Hirtenhund eingeschläfert. Er hatte zuvor drei Menschen angeriffen und schwer verletzt.

ks

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