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MV aktuell Implantate: Rostockerin leitet Konsortium
Nachrichten MV aktuell Implantate: Rostockerin leitet Konsortium
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03:54 27.08.2013

Es klingt wie eine Geschichte aus der Rubrik „Abenteuer Wissenschaft“: Mit 45 Millionen Euro fördert die Bundesregierung die Forschung an Implantaten. Die Führung des bis 2020 dauernden Projekts Response liegt bei der Rostocker Chemikerin Katrin Sternberg. „Mit Abenteuer hat das nur wenig zu tun“, sagt sie. Sie sieht eher die Verantwortung, mit dem Konsortium aus 12 Unternehmen und 13 Wissenschaftseinrichtungen eng am medizinischen Bedarf ausgerichtete Implantate zu entwickeln. Davon hängt der Erfolg der Unternehmung mit bis zu 80 Akteuren und auch das wissenschaftliche sowie wirtschaftliche Renommee ab. Aber Bangemachen gilt nicht. Die 43-Jährige hat schon Erfahrung im Umgang mit Millionensummen. 2014 endet die Arbeit des sogenannten Remedis-Verbunds, der sich auch mit der Implantattechnologie beschäftigt: 14 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Hauptstandort beider Projekte ist das Institut für Biomedizinische Technik der Universität Rostock, wo Sternberg Vizechefin ist. In diesen Tagen startet die einjährige Strategiephase. „Diese Zeit nutzen wir, um das Konsortium aufzubauen. Es geht darum, Ideen zu sammeln“, sagt Sternberg. Die Themen sind klar. Mit Blick auf die älter werdende Bevölkerung sollen neue Implantate entwickelt werden. „Die meisten Menschen denken bei Implantaten an Knie, Hüfte oder Zähne.“ Ziel ist die Entwicklung von Implantaten für das Herz-Kreislauf-System, das Auge und das Ohr. „Früher ist man davon ausgegangen, dass ein Implantat 10 bis 15 Jahre seine Funktion bis zum Lebensende erfüllen muss, heute sind es 30 bis 40 Jahre“.

OZ

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