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Initiative ruft zu Großdemo für Klinik Wolgast auf

Wolgast Initiative ruft zu Großdemo für Klinik Wolgast auf

Hunderte Menschen werden bei Protest erwartet

Wolgast. Die Bürgerinitiative für den Erhalt des Kreiskrankenhauses Wolgast holt zum nächsten großen Schlag aus. Am Abend des 3. November – also nächsten Donnerstag – will das Bündnis mit einer Großdemonstration ein unübersehbares Zeichen des demokratischen Protests setzen. Die Initiative lädt dazu all jene Menschen auf den Wolgaster Platz der Jugend, die sich nicht mit der Schließung der Kinder-, Geburts- und gynäkologischen Station an der Klinik abfinden wollen.

An die Bürgermeister der Region sind Schreiben mit der Bitte um Unterstützung gegangen. Die Einlader rechnen – trotz womöglich ungemütlichen Herbstwetters – mit mehreren hundert Teilnehmern. Zuletzt waren zu Ostern und zu Pfingsten sowie im Juli lautstarke Protestzüge gegen den „Kahlschlag“ im örtlichen Krankenhaus abgehalten worden.

Unter dem Ruf „Wir geben nicht auf!“ will die Initiative nun mit möglichst vielen Sympathisanten erneut vor allem an die Adresse der künftigen SPD/CDU-Regierung in Schwerin appellieren, die aus ihrer Sicht falsche Schließung der Stationen rückgängig zu machen oder aber mit der Wiedereinrichtung einer kleineren Kinderstation zumindest teilweise zu revidieren. Dazu gab es in den letzten Wochen bereits Begegnungen, so mit Ministerpräsident Erwin Sellering und der bisherigen Sozialministerin Birgit Hesse (beide SPD). Herausgekommen sei noch nichts, urteilen Mitglieder der Bürgerinitiative (BI). Man warte auf die Einlösung der Zusage des Regierungschefs, mit BI-Vertretern reden zu wollen. „Wir lassen nicht nach, die Interessen der Eltern gegenüber Schwerin zu vertreten, auch wenn die Kräfte nach solch einem anstrengenden Jahr nachlassen“, sagt Walter Klingner von der Initiative. Ihre Teilnahme am 3. November sowie die Abgabe von Statements vor den Protestierenden haben laut BI bereits zugesagt: der neue Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU), Landtagsmitglied Prof. Ralph Weber (AfD), Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos), Landtagsmitglied Jeannine Rösler (Die Linke) sowie Silke Gajek (Bündnis 90/Grüne). Weitere Anfragen seien gestellt, unter anderem an den Präsidenten der Landesärztekammer, Dr. Andreas Crusius. Sein Kommen abgesagt hat dagegen bereits der Parlamentarische Staatssekretär in spe, Patrick Dahlemann (SPD). Er habe sich mit der Bürgerinitiative gestern auf ein Gespräch „in aller Ruhe und in kleiner Runde“ verständigt. Steffen Adler

OZ

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