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Junioren-Segelbundesliga feiert erfolgreiche Premiere

Rostock Junioren-Segelbundesliga feiert erfolgreiche Premiere

Württemberger und Düsseldorfer Sportler teilen sich bei Wettbewerb im Rostocker Stadthafen Platz eins. Rostocker Regatta Verein wird Achter.

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Die Rostocker Segeltalente vom Rostocker Regatta Verein landeten bei den Wettfahrten der Deutschen Junioren-Segelliga auf Platz acht.

Quelle: Rene Warning

Rostock. Das Segeltalent wurde Simon Diesch vom Württembergischen Yacht Club (WYC) förmlich in die Wiege gelegt. Sein Vater Eckhart holte zusammen mit seinem Bruder Jörg 1976 bei den Olympischen Spielen in Melbourne in der Klasse „Flying Dutchman“ die Goldmedaille. Da war der Weg für den 21-Jährigen vorgezeichnet.

DCX-Bild

Württemberger und Düsseldorfer Sportler teilen sich bei Wettbewerb im Rostocker Stadthafen Platz eins. Rostocker Regatta Verein wird Achter.

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„Der Lebensweg meines Vaters und seine Lebenserfahrung haben mir schon immer imponiert. Da war es klar, dass ich selbst auch segele“, erklärt Jurastudent Diesch, der zusammen mit seinen Teamkollegen Max Bäuerle, Marvin Fisch und Johannes Scheffold von Sonnabend bis Montag in der Deutschen Junioren-Segelbundesliga startete. Die knapp 1000 Kilometer Anreise sind für den Olympiaanwärter für 2020 ein Klacks. Vor allem das Segelrevier überzeugt das Ausnahmetalent. „In Warnemünde bin ich schon in anderen Klassen gesegelt. Hier im Stadthafen gefällt mir, dass der Schiffsverkehr uns nicht stört“, erklärt Diesch.

Und das Erfolgs-Gen des Friedrichshafeners und seiner Crew setzte sich fast durch. Lediglich der Düsseldorfer Yachtclub ließ sich nicht abschütteln, so dass sich beide Teams nach neun Rennen den ersten Platz mit 17 Punkten teilten. Auf Rang drei landete der Bayerische Yacht-Club aus Starnberg (18). Der Rostocker Regatta Verein mit den Nachwuchstalenten Lennard Kuss und Paul Arp ergatterte einen tollen achten Platz. Sie boten vor allem gestern eine starke Leistung. Zweimal holten sie den ersten und einmal den dritten Platz. Die Mecklenburger Klubs aus Greifswald (16.) und Röbel (19.) landeten in der zweiten Hälfte.

Der Wettkampf im Rostocker Stadthafen gehört zu insgesamt fünf Aufeinandertreffen in der Liga. In vier regionalen Ausscheiden qualifizieren sich die jeweils ersten beiden Teams für das Finale in Hamburg. Zusätzlich dazu gab es die Veranstaltung in Rostock.

Nachdem im vergangenen Jahr vor der Ostseeküste die Erwachsenen ihr Können unter Beweis stellen konnten, wetteiferten in diesem Jahr die Jugendlichen um Ranglistenpunkte. „Wir haben durch die Segelbundesliga einen wahren Hype in der Segelszene erlebt und bieten mit diesem Format dem Nachwuchs eine Perspektive außerhalb der Olympiaklassen“, sagt Joachim Hellmich, Projektleiter der Segelbundesliga. „Es ist eine tolle Motivation für die Jungs und Mädchen, vielleicht bald in der ersten Liga zu segeln. So können wir zudem verhindern, dass unsere Sportler frühzeitig ihre Sportlaufbahn beenden“, ergänzt er.

Die Anbindung der Warnemünder Woche an die Rostocker Innenstadt ist geglückt. „Es war ein toller Wettkampf. Die Sportler segelten sehr nah am Land. Die Zuschauer konnten die Renn-Arena perfekt einsehen“, freute sich Hellmich.

Rene Warning

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