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Kinder in Spaßbad sexuell belästigt

Wismar Kinder in Spaßbad sexuell belästigt

Verdächtiger Syrer (19) in U-Haft / Staatsanwaltschaft sieht Wiederholungsgefahr

Wismar. Sexuelle Belästigung im Schwimmbad: Zwei Mädchen sind von einem 19-jährigen Zuwanderer aus Syrien im Wonnemar Wismar sexuell genötigt worden. Der Mann soll die acht und 13 Jahre alten Kinder am Sonntagnachmittag zunächst an den Wasserrutschen angesprochen und später an das Gesäß gefasst, sie unsittlich berührt und umklammert haben. Zudem soll er die Achtjährige geküsst haben, informierte die Polizei.

Der Tatverdächtige, der in der Region Wismar lebt, wurde festgenommen und sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Er war bereits wegen eines ähnlichen Delikts aufgefallen: So soll er Anfang Februar sexuelle Handlungen an einer 14-Jährigen vorgenommen und das Mädchen dafür bezahlt haben. „Es besteht Wiederholungsgefahr“, erklärt Oberstaatsanwalt Stefan Urbanek, Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

Auch Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU) schaltete sich ein: Die strafrechtlichen Möglichkeiten müssten zügig und in vollem Umfang ausgeschöpft werden.

Der Center-Manager des Wonnemar, Peter Spiekermann, sagte der OZ, seine Mitarbeiter hätten sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls die Polizei verständigt, Anzeige erstattet und ein Hausverbot gegen den verdächtigen Mann ausgesprochen. „Das ging von uns aus. Uns war sehr wichtig, dass die Polizei das aufnimmt“, erklärte er.

Die Strafe müsse „auf dem Fuße folgen“, forderte Caffier. Ansonsten „würden wir ein falsches Signal in die Welt senden und es könnte als Einladung verstanden werden, weitere Straftaten zu begehen“.

Caffier wurde recht deutlich: „Wer das Asylrecht nach dem Grundgesetz in Anspruch nehmen möchte, muss auch alle anderen Artikel des Grundgesetzes respektieren.“ Dazu gehöre auch, dass der Mann nicht über der Frau stehe.

Solange kein Urteil ergangen ist, soll Untersuchungshaft die Dauer von sechs Monaten nicht überschreiten. Das Oberlandesgericht kann jedoch die Frist verlängern.

Von tl

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