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MV aktuell Kinder richtig befragen: Junge Polizistin für Abschlussarbeit ausgezeichnet
Nachrichten MV aktuell Kinder richtig befragen: Junge Polizistin für Abschlussarbeit ausgezeichnet
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00:30 03.03.2016

Eine Absolventin der Polizeifachhochschule Güstrow ist jetzt für ihre Abschlussarbeit mit dem „Zukunftspreis Polizeiarbeit 2016“ ausgezeichnet worden. Die 21-jährige Eva-Maria Fedder untersuchte, wie Kinder als Zeugen befragt werden können.

Darin stellte sie fest, dass der Erfolg einer Befragung stark von der Art der Fragen abhängt. So seien offene Fragen, auf die die Kinder nicht nur mit ja oder nein antworten können, deutlich erfolgversprechender. Etwa: „Wie sah der Mann denn aus?“ statt: „Hatte der Mann schwarze Haare?“ Die Antworten auf offene Fragen seien im Schnitt doppelt so lang wie die auf geschlossene, erklärt Fedder. Dabei redeten die Kinder nicht nur mehr, sondern gäben auch mehr Informationen preis.

Anders sei es bei sehr kleinen Kindern. „Sie sind noch nicht so weit entwickelt, dass sie auf offene Fragen antworten können“, sagt Fedder. An sie sollten die Vernehmer daher geschlossene Fragen richten. Ab fünf Jahren seien Kinder befragungsfähig, aber noch leicht beeinflussbar. „Daher sollten Suggestivfragen vermieden werden“, so die Kommissarin.

Ihre Arbeit sei bei ihren Kollegen schon auf großes Interesse gestoßen, sagt die 21-Jährige. „Viele wissen noch nicht, wie man Kinder aus der Reserve locken kann.“ Kinder würden ohnehin allgemein ungern befragt, weil die Kollegen befürchteten, etwas falsch zu machen.

Fedder arbeitet derzeit bei der Bereitschaftspolizei in Waldeck bei Rostock. „Mein Ziel ist der Kriminaldauerdienst, das sind die Ersten, die an einem Tatort die kriminalistische Arbeit machen“, erklärt sie.

OZ

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