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MV aktuell Kindesmissbrauch: Haftstrafe für 44-Jährigen
Nachrichten MV aktuell Kindesmissbrauch: Haftstrafe für 44-Jährigen
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00:00 13.01.2015
Gestern wegen Kindes- missbrauchs verurteilt: Ein Mann (44) aus dem Landkreis Ludwigslust- Parchim. Links: sein Rechtsanwalt. Quelle: Cornelius Kettler
Schwerin

Mindestens 32 Mal soll er sich an seinem kleinen Sohn und dessen Freund vergangen haben — nun ist ein 44-jähriger Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim wegen Kindesmissbrauchs vom Schweriner Landgericht zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Richter setzten in der abschließenden Verhandlung gestern das Strafmaß auf drei Jahre und acht Monate fest und blieben damit drei Monate unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte auf eine Haftdauer von maximal drei Jahren plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Der Mann hatte sich nach Überzeugung des Gerichts zwischen den Jahren 2007 und 2010 mindestens 32 Mal an seinem anfangs zehnjährigen Sohn und dessen gleichaltrigem Freund vergangen.

In acht Fällen soll es sich um schweren sexuellen Missbrauch gehandelt haben. Schon zu Beginn des Prozesses hatte der Mann die Übergriffe zugegeben und so seinen Opfern Aussagen vor Gericht erspart.

Das Gericht wertete die lange Verfahrensdauer als strafmildernd. Den Angaben zufolge hatte ein angefordertes Sachverständigen-Gutachten mehr als ein Jahr auf sich warten lassen. Deshalb habe der Prozess erst verspätet beginnen können.

Strafverschärfend sei indes gewesen, dass sich der Mann an seinem Sohn und damit an einem Schutzbefohlenen verging. Die Ermittlungen waren laut Gerichtssprecher in Gang gekommen, nachdem die Lebensgefährtin des Mannes Verhaltensänderungen beim Freund ihres Sohnes festgestellt hatte und sich dieser auf Befragen schließlich doch offenbarte.



OZ

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