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MV aktuell Klagen gegen A 20 gescheitert
Nachrichten MV aktuell Klagen gegen A 20 gescheitert
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02:20 29.04.2016

/Rostock. Anwohner, Kommunen und Naturschutzverbände sind mit ihren Klagen gegen die A 20-Elbquerung nordwestlich von Hamburg überwiegend gescheitert. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte gestern die Planungen in den Grundzügen. Der geplante Elbtunnel gehöre zum vordringlichen Bedarf beim Fernstraßenbau, stellte das Gericht fest. Gegen den 5,6 Kilometer langen Tunnel für die Autobahn 20 hatten drei Umweltverbände, die Gemeinde Kolmar, der Kreis Steinburg, ein Fährbetrieb und Anwohner geklagt. Sie hielten den Tunnel für nicht notwendig sowie nicht finanzierbar und zogen die Tunnelsicherheit in Zweifel. Der Fährbetrieb fürchtete um seine Existenz.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) reagierte erleichtert: „Wir können mit der A 20 im Wesentlichen so weiterplanen, wie wir es vorgesehen haben.“ Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) sagte, die wichtigste Hürde für das Projekt sei genommen: „Wir reden spätestens ab heute nicht mehr über das ,Ob‘, sondern nur noch über das , Wann‘ einer durchgängigen A 20 von Mecklenburg-Vorpommern bis nach Niedersachsen.“

Dagegen lehnen die Grünen als Regierungspartner von SPD und SSW die A 20-Elbquerung weiter ab. Die Ökonomie habe sich gegen die Ökologie durchgesetzt.

Bei Wismar wird Fahrbahn erneuert

Einschränkungen auf der A 20: Für Autofahrer kommt es seit gestern zwischen dem Autobahnkreuz Wismar und der Anschlussstelle Bobitz zu Behinderungen. Wegen Bauarbeiten ist die Fahrbahn in Richtung Lübeck gesperrt. Der Verkehr rollt in beide Richtungen über die Gegenfahrbahn. Die Anschlussstelle Wismar in Richtung Lübeck ist bis zum 29. Mai gesperrt.

Umleitungen sind ausgeschildert. Im Anschluss wird die Fahrbahndecke in Richtung Rostock in diesem Abschnitt erneuert. Das Ende der gesamten Bauarbeiten soll am 1. Juli sein. Die Kosten von 5,2 Millionen Euro trägt der Bund.

Foto: Heiko Hoffmann

OZ

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