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MV aktuell Kliniken: MV investiert zu wenig
Nachrichten MV aktuell Kliniken: MV investiert zu wenig
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00:00 08.06.2017
Schwerin

Die Krankenhäuser im Nordosten fahren nach Ansicht der Landeskrankenhausgesellschaft auf Verschleiß. Der Grund: Sie bekommen zu wenig Unterstützung vom Land, wie der Vorsitzende Hanns-Diethard Voigt gestern in Schwerin sagte. „Das Land Mecklenburg-Vorpommern ignoriert seit einigen Jahren zunehmend seine gesetzliche Pflicht, für die Investitionskosten der Krankenhäuser aufzukommen“, sagte er. Die Krankenhäuser müssten sehen, wie sie das Geld für die notwendigen Anschaffungen, für Bauvorhaben oder die von Politikern ständig im Munde geführte Digitalisierung der Kliniken heranschafften, monierte der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft, Wolfgang Gagzow.  

Die Fördermittel verringerten sich, obwohl längst Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen nötig wurden, wie Gagzow sagte. 2004 hätten die Krankenhäuser noch knapp 128 Millionen Euro Förderung für Investitionen bekommen, 2015 noch 55 Millionen. Der Einbruch hänge auch mit dem Wegfall von 20 Millionen Euro von den Krankenkassen zusammen, sagte Gagzow. Das entsprechende Gesetz für die ostdeutschen Länder sei 2014 ausgelaufen. Das Land habe seinen Anteil danach nicht im gleichen Maße aufgestockt.

Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) entgegnete, in das Gesundheitswesen sei kräftig investiert worden. „Klar ist auch, es muss weiter investiert werden“, sagte er. Deshalb stelle die Landesregierung jedes Jahr mit den Planungsbeteiligten ein Investitionsprogramm auf. Des Weiteren bekämen Krankenhäuser eine Pauschalförderung.

OZ

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