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MV aktuell Petzportal der AfD: Politik gehört in den Unterricht
Nachrichten MV aktuell Petzportal der AfD: Politik gehört in den Unterricht
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11:59 11.10.2018
Kommentar von Alexander Müller zur AfD Quelle: OZ-Montage
Rostock

Ein Anschwärzungsportal gegen politisch vermeintlich nicht neutrale Lehrer, so wie es die AfD gern in MV einrichten möchte, würde unsere Schulen nicht besser, sondern schlechter machen. Sie sind doch keine politikfreien Zonen. Vielmehr gehört politische Bildung unbedingt zum Unterricht dazu.

Lehrer werden von ihren Schülern oftmals dann geschätzt, wenn sie nicht nur stur den Lehrplan abarbeiten, sondern ihn zum Leben erwecken, indem sie die Themen in unsere Welt einordnen. Ein Beispiel: Wenn es im Unterricht um den Klimawandel geht, können und sollten sich Schüler auch mit der politischen Diskussion darum auseinandersetzen.

Wer will, dass sich Jugendliche nicht nur für ihren Instagram-Account, sondern auch für Politik interessieren, der muss sie auch in der Schule miteinander diskutieren lassen. Der Lehrer hat dabei die Rolle eines Moderators. Er sollte informieren, nicht indoktrinieren.

Mit einer Petzseite im Internet wird genau das Gegenteil erreicht. Lehrer würden von der Behandlung aktueller Geschehnisse im Unterricht lieber die Finger lassen. Denn selbst einen unberechtigten Vorwurf wird man nur schwer wieder los.

Mehr lesen: Petz-Portal: Nordost-AfD ziert sich noch

Alexander Müller

MV aktuell Umstrittenes Melderegister für Lehrer - Petz-Portal: Nordost-AfD ziert sich noch

Die Pläne der AfD, auch in MV ein Melderegister für kritische Lehrer einzurichten, sorgt für heftigen Protest. Kritik an der Partei muss im Unterricht möglich sein, heißt es beim Landesverband der Lehrergewerkschaft GEW.

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