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MV aktuell Kommunen drängen auf mehr Hilfe
Nachrichten MV aktuell Kommunen drängen auf mehr Hilfe
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00:01 12.07.2016

Kreise und Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern erwarten von der Landesregierung mehr finanzielle Hilfe bei der Versorgung und Integration der vielen tausend Flüchtlinge. Auf dem Höhepunkt der Zuwanderung im Herbst 2015 hätten die Landkreise viele Flüchtlinge in kürzester Zeit übernommen und so Krisensituationen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes verhindert.

„Die Landesregierung kann im bevorstehenden Spitzengespräch darüber entscheiden, ob sie den Landkreisen nunmehr ebenso pragmatisch hilft, die Folgekosten der Flüchtlingszuwanderung zu schultern“, sagte Landkreistag-Geschäftsführer Matthias Köpp gestern. Nach der Verständigung zur Kostenteilung zwischen Bund und Ländern in der Vorwoche wird bei dem Treffen heute in Schwerin eine Einigung auf Landesebene angestrebt. Beim vorhergehenden Spitzentreffen der Regierung mit den Kommunalverbänden im Februar hatte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) Kreisen und Kommunen umfangreiche Hilfe zugesichert. Sie sollten nicht auf den Zusatzkosten der Flüchtlings-Integration sitzen bleiben. „Wir stehen in einer Verantwortungsgemeinschaft. Die schwierige Aufgabe werden wir nur gemeinsam lösen können“, hatte Sellering erklärt, gleichzeitig aber betont, dass er zunächst die Bundesregierung in der Pflicht sieht.

OZ

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