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Krebs-Gift in Milch gefunden

Borken/Schwerin Krebs-Gift in Milch gefunden

In Nordrhein-Westfalen wurde Aflatoxin in einer Probe nachgewiesen, das offenbar aus von Schimmel befallenem Mais stammt, der auch nach Mecklenburg-Vorpommern gelangt ist.

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Was ist wirklich drin? Untersuchung einer Milchprobe, in der möglicherweise Schimmelpilzgift ist.

Quelle: Julian Stratenschulte

Borken. Das krebserzeugende Schimmelpilzgift Aflatoxin ist erstmals in Rohmilch gefunden worden. Bei einem Milchbetrieb (Nordrhein-Westfalen) im Hochsauerland wurde eine Überschreitung des zulässigen Höchstgehalts um das Doppelte festgestellt, wie das nordrhein-westfälische Landesumweltministerium mitteilte. Milch dürfe von dem Hof erst wieder ausgeliefert werden, wenn die rechtlich festgelegten Höchstgehalte eingehalten würden. Die bisher produzierte Milch sei entsorgt worden.

Ungeklärt sei, ob die belastete Milch zu einer Molkerei geliefert worden sei. Auch in Borken und Wesel wurde den Angaben zufolge belastete Milch gefunden. Die Belastung habe sich jedoch im rechtlich zulässigen Rahmen.

Die Ursache für die Verunreinigung geht auf belastetes Futtermittel aus Rees im Kreis Kleve zurück, wie das Umweltministerium mitteilte. Der Betrieb hatte sich Ende Februar beim Landesumweltamt selbst angezeigt, mit Aflatoxinen verseuchten Mais aus Serbien erhalten und ausgeliefert zu haben.

Nach Angaben des Schweriner Agrarministeriums wurde verseuchter Futtermais aus Serbien nach bisherigen Erkenntnissen an neun Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern geliefert. Insgesamt 560 Tonnen mit Schimmelgift belastetes Futter gingen demnach an Schweine-, Masthühner-, Puten- und Legehennenbetriebe. In Milchproben aus dem Nordosten wurde bisher aber keine Überschreitung des Aflatoxin-Grenzwerts festgestellt.

OZ

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Barth

doch gar nicht zu erwarten. vor. Bürger in Sicherheit zu wähnen. ggfls. reagiert bzw. kontolliert wird.

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