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Kritik an Berater-Aufträgen

Schwerin Kritik an Berater-Aufträgen

Land zahlte seit 2006 allein an PwC 2,3 Millionen Euro

Schwerin. Kritik an Gutachten: 19 Mal hat die Landesregierung seit 2006 die Beraterfirma Pricewaterhouse Coopers (PwC) in Anspruch genommen. Insgesamt flossen 2,3 Millionen Euro. Den Grünen im Landtag ist das zu viel Geld für eine Firma. „Hier sollte häufiger zwischen den Wirtschaftsprüfern gewechselt werden“, sagt Johannes Saalfeld. Pikant: Auch Beratungsleistungen zur Kontrolle von Rettungshilfen an die früheren P+S-Werften, über die es bis heute Streit zwischen Opposition und Landesregierung gibt, stehen auf der Liste. Kosten: 70000 Euro. Insgesamt brachte das Thema P+S der Firma PwC Aufträge über 250000 Euro.

Er fürchte „Manipulation“ der Regierung, so Saalfeld. „Es ist ein offenes Geheimnis, dass Ministerpräsident Sellering und seine Minister Stammkunden bei PwC sind. Die Dependance in Schwerin würde sich ohne die regelmäßigen Landesaufträge vermutlich gar nicht rechnen.“ Neben der Staatskanzlei tauchen fünf Ministerien als Kunden von PwC auf: Wirtschaft, Verkehr, Soziales, Landwirtschaft und Inneres. Eine Million Euro flossen für Expertise beim Einsatz von Fördermitteln, 230000 für die Betreuung der Landeshauptstadt Schwerin.

Von fp

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