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MV aktuell Kuh-Blockade: Rind legt Verkehr auf der A 20 lahm
Nachrichten MV aktuell Kuh-Blockade: Rind legt Verkehr auf der A 20 lahm
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03:52 26.08.2013
Eine Kuh hat auf der A 20 für Stau gesorgt.

Tierische Blockade auf der Ostsee-Autobahn: Eine Kuh hat am gestrigen Sonntagmorgen den Verkehr auf der A 20 lahmgelegt und für einen kilometerlangen Stau gesorgt. Ein Landwirt war mit seiner Fracht Richtung Lübeck unterwegs gewesen, als sich während der Fahrt zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tessin (Landkreis Rostock) die Heckklappe seines Anhängers löste. Daraufhin stürzte das Rind auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei leicht.

Wie die Polizei mitteilte, stoppte der Landwirt auf dem Seitenstreifen und fing das Tier wieder ein. Er band die Kuh mit einem Strick an seinem Auto fest. Ein weiterer Bauer kam ihm wenig später zu Hilfe. Mit einem Tiertransporter brachte er die Kuh von der Unfallstelle weg. Die Autobahn musste für zwei Stunden Richtung Lübeck voll gesperrt werden. Nach Angaben der Autobahnpolizei Dummerstorf hat es weder Sach- noch Personenschäden gegeben.

Bereits am Freitagabend hatte die A 20 nahe Wismar voll gesperrt werden müssen. Hier waren auf der Fahrbahn Richtung Lübeck drei Menschen beim Zusammenstoß mit einem Gefahrgut-Transporter verletzt worden. An dem Unfall waren der mit Bleichmittel beladene Sattelzug sowie drei weitere Autos beteiligt. Nach ersten Ermittlungen war eine betrunkene 39-Jährige mit ihrem Wagen in die Seite des Transporters gefahren und hatte daraufhin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Der Tank des Gefahrgut-Transporters wurde bei dem Unfall nicht beschädigt.

Verkehrsbehinderungen hatte es am Samstagabend auch auf der L 241 nahe Röbel (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) gegeben. Hier waren fünf Menschen bei einem Auffahrunfall verletzt worden, darunter ein zwei Jahre altes Kind. Ein 37-Jähriger hatte mit seinem Auto in eine Auffahrt fahren wollen. Ein Fahranfänger bemerkte das Manöver zu spät und krachte in das bremsende Auto. Beide Fahrzeuge wurden in den Straßengraben geschleudert. Die fünf Insassen mussten ärztlich versorgt werden. Die L 241 war zwei Stunden gesperrt.

Antje Bernstein

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