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Kultur Ex-Regierungschef Sellering im Aufsichtsrat der Festspiele
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21:31 09.05.2018
Der frühere Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD). Quelle: Jens Büttner/archiv
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Schwerin

Mecklenburg-Vorpommerns früherer Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) ist in den Aufsichtsrat der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern berufen worden. Wie die Organisatoren des renommierten Klassikfestivals am Mittwoch in Schwerin mitteilten, erfolgte die turnusmäßige Neuberufung des Kontrollgremiums durch die Gesellschafter am Dienstag.

Der Rostocker Medizinprofessor Horst Klinkmann bleibt demnach Erster Vorsitzender des Aufsichtsrats. Dem dreizehnköpfigen Gremium gehören mit Sigrid Keler und Heike Polzin (beide SPD) zwei weitere ehemalige Mitglieder der Landesregierung an. Für die aktuelle Regierung rückte Staatskanzleichef Reinhard Meyer (SPD) in den Aufsichtsrat.

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gehören mit etwa 130 Konzerten und gut 80 000 Besuchern im Jahr zu den drei größten Klassikfestivals in Deutschland. Den Großteil der Kosten decken sie über den Kartenverkauf und Sponsorengelder. Bei einem Gesamtbudget von rund fünf Millionen Euro steuert das Land pro Jahr rund 275 000 Euro aus den Ministerien für Bildung und Wirtschaft bei.

Auf Sellerings Initiative geht die Gründung einer Festspiele-Stiftung im Jahr 2010 zum 20-jährigen Jubiläum des Festivals zurück. Das Stiftungskapital betrug zuletzt 2,4 Millionen Euro. Etwa die Hälfte davon kam vom Land, die andere Hälfte war von privaten Stiftern eingeworbenen worden.

dpa/mv

Das Land unterstützte die Museen selbst sowie Ausstellungen und museale Projekte. Finanziert wird außerdem die Landesfachstelle Museen in Rostock.

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