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Kultur Fotograf Alvermann gestorben
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03:39 07.09.2013
Carlow

Der bekannte Fotograf Dirk Alvermann starb, wie jetzt bekannt wurde, am Dienstag im Alter von 75 Jahren in Carlow (Nordwestmecklenburg). Der 1937 in Düsseldorf Geborene begann 1956 mit der Fotografie. In der Zeit des Wirtschaftswunders war jedoch für ihn wegen seiner sozialkritischen, antikolonialistischen und friedenspolitischen Positionen, die er seinen Arbeiten bezog, kaum Platz in Westdeutschland. Seine Bildreportagen erschienen deshalb vorrangig in der DDR, Frankreich, Algerien, England und Polen. Nach längeren Aufenthalten in Algerien und Spanien, bei denen bedeutende Bildbände entstanden, übersiedelte Alvermann 1959 nach Westberlin und 1966 in den Ostteil der Stadt. Im selben Jahr erschien ein Bildband über die Schauerleute im Rostocker Überseehafen und 1967 das Stadtporträt „Rostock“. Von 1972 bis 1976 arbeitete er als Dokumentarfilmregisseur beim DDR-Fernsehen. Seit den 1960er Jahren war Dirk Alvermann schriftstellerisch tätig. So entstanden der Erzählungsband „Das Ende eines Märchens“ (1977) und das Kinderbuch „Zuckerwatte und Riesenrad“ (1983). Seit 1982 lebte er im damaligen Bezirk Schwerin, in der „Crivitzer Chronik“

literarisch reflektiert. 1991 wurde er Stadtarchivar in Rehna und gehörte 1992 zu den Gründern der Kulturinitiative Maurine-Radegast. In den letzten Jahren gab er Neuauflagen seiner bekanntesten Bildbände heraus.

OZ

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