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Land wirbt Nachwuchsärzte

Schwerin Land wirbt Nachwuchsärzte

Medizinstudenten an den Universitäten Rostock und Greifswald können noch bis Ende November das von der Landesregierung ausgelobte Sonderstipendium für künftige Landärzte beantragen.

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Eine Medizinstudentin im Praktischen Jahr.

Quelle: Guido Kirchner

Schwerin. Medizinstudenten an den Universitäten Rostock und Greifswald können noch bis Ende November das von der Landesregierung ausgelobte Sonderstipendium für künftige Landärzte beantragen. Der staatliche Zuschuss von 300 Euro im Monat ist an die Verpflichtung geknüpft, dass die Jungmediziner nach ihrem Studium für mindestens fünf Jahre als Arzt in einer ländlichen Region oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig sind. Bei Bewilligung werde das Stipendium auch noch rückwirkend für das schon laufende Semester gezahlt, betonte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Schwerin. Die Vergaberichtlinie trat am Dienstag in Kraft.

Bis 2022 steht laut Ministerium für dieses Förderprogramm eine Million Euro zur Verfügung. Das Stipendium werde bis zum Ende des Medizinstudiums, jedoch längstens für vier Jahre und drei Monate gezahlt. Die Regierung reagiert damit auf die Lücken im Netz der Landarzt-Praxen. Vielfach finden Hausärzte, die in den Ruhestand gehen wollen, keinen Nachfolger. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung sind landesweit derzeit etwa 120 Hausarztstellen nicht besetzt. Ziel bleibe jedoch, „eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend und nachhaltig sicherzustellen“, betonte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU).

Die Bemühungen um qualifizierten Ärztenachwuchs zeigten dem Medizinerverband zufolge erste Erfolge. Im Januar 2017 hätten knapp 1170 Hausärzte in Mecklenburg-Vorpommern praktiziert, etwa 100 mehr als 2010. So gebe es auch Unterstützung in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin und Investitionszuschüsse bei einer Niederlassung im Land.

dpa/mv

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