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MV aktuell Licht am Himmel löst Einsatz aus
Nachrichten MV aktuell Licht am Himmel löst Einsatz aus
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00:05 27.06.2016

Ein rotes Licht am Himmel hat vor Rügens Nordostküste einen Großeinsatz der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger ausgelöst. Ein Zeuge aus Lohme hatte in der Nacht zu Sonntag einen Lichtschein über der Ostsee gesehen und die Polizei informiert, hieß es aus dem Revier der Sassnitzer Wasserschutzpolizei. „Es ist nicht klar, was tatsächlich zu sehen war“, sagt Polizeihauptkommissar Manuel Naumann. „Vom Seenotsignal bis zum Luftballon mit LED-Leuchte gibt es einige Möglichkeiten.“

An der eingeleiteten Suche beteiligten sich neben einem dänischen Hubschrauber und einem Marineschiff auch der Seenotkreuzer „Harro Koebke“ und das Rettungsboot „Kurt Hoffmann“ aus Glowe. Auch ein Offshore-Unterstützungsschiff war bei der Suche involviert. Gegen 2 Uhr morgens sei die Aktion ergebnislos eingestellt worden.

„Solche Fehlalarmierungen sind gar nicht so selten“, sagt Manuel Naumann. „Erst vor ein paar Tagen hatten wir eine weitere, als jemand vom Strand aus in der Tromper Wiek einen Mann auf einer Luftmatratze gesehen haben wollte. Gefunden haben wir jedoch niemanden.“ Allerdings sei es für die Seenotretter immer besser, einem Hinweis nachzugehen. Nichts wäre schlimmer, als eine Beobachtung nicht ernst zu nehmen, und am Ende passiere etwas.

Besonders schwierig stelle sich die Arbeit in der Silvesternacht dar. Neben Feuerwerkskörpern seien auch schon mal ausgemusterte Notsignale am Himmel zu sehen. Bei einem Rettungseinsatz wie dem zweieinhalbstündigen am Wochenende vor der Insel Rügen entstehen immense Kosten, betont Manuel Naumann. Allein für eine Flugstunde des dänischen Helikopters sei eine vierstellige Summe zu bezahlen.

Die Polizei mahnt bei Feten am Strand mehr Umsicht an. Es solle darauf geachtet werden, was in den Himmel aufsteige.

Jub/SW

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