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MV aktuell Linke: Glasfaser statt Kupfer fürs Internet
Nachrichten MV aktuell Linke: Glasfaser statt Kupfer fürs Internet
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00:01 31.05.2016
Helmut Holter, Fraktionschef der Linken im Landtag Quelle: dpa

. Der Breitbandausbau für schnelles Internet geht der Linken im Landtag nicht weit genug. Längst nicht überall würden moderne Glasfaserkabel verlegt, sagte der Fraktionsvorsitzende Helmut Holter. Vielerorts würden nur vorhandene Kupferkabel genutzt und für 50 Mbit Datenleistung fitgemacht. Das Ziel der Bundesregierung ist es, diese Leistung bis 2018 jedem Haushalt in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Dafür ist ein milliardenschweres Programm aufgelegt worden. Auch das Land will bis zu 360 Millionen Euro bereitstellen.

Die Kommunen können wählen, ob sie den Ausbau einem Anbieter wie etwa der Telekom übertragen oder selbst – mit Hilfe von Bund und Land – investieren. „Für die Telekom ist es natürlich günstiger, nur das vorhandene Kupferkabel aufzurüsten“, sagte Holter. Das Land hätte seiner Meinung nach den Kommunen nahelegen müssen, selbst auszubauen.

Während Glasfaser praktisch unbegrenzte Datenmengen transportieren könne, sei bei Kupfer spätestens bei 250 Mbit Schluss, sagte Holter. Angesichts der rasanten Entwicklung des Internets sei die Weiterverwendung von Kupferkabeln in absehbarer Zeit technologisch veraltet. Dann drohen neue Investitionen, betonte Holter.

Das Bundesprogramm laufe nur bis 2018, also müssten schnell Anträge gestellt werden, betonte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD). Und MV benötige 1,3 bis 2,5 Milliarden Euro allein für das Erreichen des 50-Megabit-Ziels. Alles in Glasfaser auszubauen, würde Pegel zufolge viel länger dauern und teurer werden.

OZ

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