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MV aktuell Linke fordern Durchgreifen gegen Schulschwänzer
Nachrichten MV aktuell Linke fordern Durchgreifen gegen Schulschwänzer
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00:05 20.06.2016

Mehr als 3500 Schüler haben im Schuljahr 2014/15 einen oder mehrere Tage die Schule geschwänzt. Besonders alarmierend seien die Zahlen in der Grund- und der Regionalen Schule, sagte die Bildungspolitikerin der Linken im Landtag, Simone Oldenburg, unter Verweis auf die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage ihrer Fraktion.

Simone Oldenburg Quelle: dpa

Oldenburg forderte strengeres Durchgreifen bereits in der Grundschule. Neben erzieherischen Maßnahmen, wie Gespräch oder Ermahnung, müssten auch ein schriftlicher Verweis oder Versetzung in eine Parallelklasse möglich sein, sagte sie. Bisher gehe das nicht. „Blaumacher-Karrieren“ begännen in der Grundschule. „Wenn dort keine Maßnahmen eingeleitet werden dürfen, ist der Grundstein für die Schulverweigerung auch in den höheren Klassen gelegt“, sagte Oldenburg. Die Landesregierung müsse Maßnahmen auf den Weg bringen, die Lehrkräften konsequentes Handeln ermöglichten.

Aus der Antwort auf die Kleine Anfrage geht hervor, dass das Bildungsministerium an einem „Sieben-Punkte-Programm gegen Schulabsentismus“ arbeitet. Geplant ist demnach eine engere Zusammenarbeit mit den Eltern, die künftig auch verbindlicher sein soll. Darüber hinaus wird eine intensivere Zusammenarbeit mit Jugendhilfe, Polizei und Gerichten angestrebt. Die Landesregierung bereitet den Angaben zufolge einen Handlungsleitfaden für die Schulen vor. Dazu werde es auch Lehrerfortbildungen geben, hieß es. Das Bildungsministerium verwies darauf, dass der Anteil der Schüler, die die Schule schwänzen, im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt. Iris Leithold

OZ

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