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MV aktuell Linke fordert „Masterplan“ für maritime Wirtschaft
Nachrichten MV aktuell Linke fordert „Masterplan“ für maritime Wirtschaft
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04:35 19.03.2013

Die Linke vermisst eine klare Strategie der SPD/CDU-Landesregierung für die Entwicklung der Werften in Mecklenburg-Vorpommern und fordert deshalb einen Masterplan für die maritime Wirtschaft im Land. „Vor fünf Jahren war eine Diskussion über ein Zukunftskonzept in Gang gesetzt worden. Dann kam die Krise und die Regierung verlor das Thema aus den Augen“, monierte Linke-

Fraktionschef Helmut Holter gestern in Schwerin. Er kündigte für die Landtagssitzung am Donnerstag einen Antrag seiner Fraktion an, der die Fortschreibung des Zukunftskonzeptes für die maritime Industrie zum Ziel hat (OZ berichtete). „Die Branche und vor allem die Arbeitnehmer wollen nach der Insolvenz der P&S-Werften endlich ein positives Signal.“

Nach Holters Überzeugung hat die maritime Wirtschaft ungeachtet der jüngsten Pleite und der fortwährenden Finanzierungsprobleme für neue Aufträge im Nordosten eine Zukunft. „Mecklenburg-

Vorpommern braucht diesen strukturbestimmenden Zweig und darf das auf den Werften angehäufte Know-how nicht einfach preisgeben“, mahnte Holter. Die Werften brauchen zielgerichtete Hilfe des Staates, um den Wandel von Frachterbau hin zum maritimen Anlagenbauer insbesondere für Windparks auf See erfolgreich zu meistern. Erst in der vergangenen Woche hatten Finanz- und Wirtschaftsministerium den Landtag über Pläne unterrichtet, den Nordic-Werften in Wismar und Rostock weitere staatliche Kredite und Bürgschaften zu gewähren.

OZ

Für seine Forschungen auf dem Gebiet der experimentellen Plasmaphysik ist der Greifswalder Fusionsphysiker Friedrich Wagner ausgezeichnet worden. Wagner, ehemaliger Direktor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching und Greifswald, erhielt in Tschechien die Physikmedaille erster Klasse, so das Institut gestern.

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