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Linke kritisiert Zeitplan für Prüfung von Lehramtsstudenten

Schwerin Linke kritisiert Zeitplan für Prüfung von Lehramtsstudenten

Wer in MV Lehrer werden möchte, braucht offenbar starke Nerven. Bereits Mitte April mussten sich aktuelle Lehramtsstudenten bewerben, wenn sie ab Sommer ein Referendariat ...

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Schwerin. Wer in MV Lehrer werden möchte, braucht offenbar starke Nerven. Bereits Mitte April mussten sich aktuelle Lehramtsstudenten bewerben, wenn sie ab Sommer ein Referendariat an Schulen des Landes absolvieren wollen. Doch bis Ende Juli ziehen sich die Prüfungen hin. Eine Diskrepanz mit Folgen, wie Simone Oldenburg, Linken-Fraktionschefin im Landtag, feststellt. „Die Prüfungen sind so spät, dass es bei Bewerbungen um das Referendariat zu Huddeleien kommt“, sagt sie. In vielen Fällen würden so Referendarsplätze geblockt, obwohl der Bewerber womöglich gar nicht bestanden habe. Andere hätten das Nachsehen und zögen in andere Bundesländer. Wenn das Land seine Aussage, Lehrkräfte händeringend zu suchen, ernst meine, müsse Korrektur her.

Simone Oldenburg, Linkenfraktions-Chefin. FOTO: N. WIATEREK

Oldenburg: „Anstatt künftigen Lehrern den Weg zu ebnen, werden ihnen Steine in den Weg gelegt.“

Bis zum 21. oder 28. Juli dauere der Prüfungszeitraum für Lehramtsstudenten an den Univesitäten Rostock und Greifswald an, teilt das Bildungsministerium mit. Darüber hinaus sei geplant, Studenten „die Möglichkeit einzuräumen, ihr Zeugnis dennoch nachzureichen“, so Sprecher Henning Lipski. Die Bewerbungsfrist sei notwendig, „weil die Besten-Auswahl auf Basis der Note erfolgt“. Dass Prüfungen bis Ende Juli andauern, sei Sache der Universitäten – Hochschulautonomie. Lipski verweist darauf, dass in diesem Schuljahr 648 Referendare im Einsatz seien – deutlich mehr als in Vorjahren.

fp

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