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MV aktuell Lohngefälle hält Pendeln attraktiv - Linke fordert Taten
Nachrichten MV aktuell Lohngefälle hält Pendeln attraktiv - Linke fordert Taten
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00:00 16.10.2017
Schwerin

Mit Lohnversprechen und guten Worten lassen sich Berufspendler nicht für MV zurückerobern. 2016 nahmen 74 200 Arbeitnehmer lange Fahrstrecken in Kauf, um in einem anderen Bundesland zu arbeiten. 1500 mehr als im Jahr zuvor. Angesichts des sichtbaren Fachkräftemangels im Land sei dies die falsche Tendenz, sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion im Landtag, Henning Foerster. Der Landesregierung warf er vor, zu wenig für die Fachkräftesicherung zu tun.

Kritik übte der Oppositionspolitiker an der mangelnden Erfolgskontrolle der Regierung für Rückholaktionen. „Es ist ein Armutszeugnis, dass sie nicht sagen kann, welche Effekte Pendleraktionstage und Messeauftritte haben. Sie weiß nicht, wie viele Fachkräfte auf diesem Weg erreicht oder zurückgewonnen werden konnten“, beklagte Foerster unter Hinweis auf die Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage seiner Fraktion. Daraus geht auch hervor, dass die Zuschüsse des Landes für die Rückhol-Agentur „mv4you“ von 150000 Euro seit 2014 auf jährlich 95 000 Euro reduziert wurden. Der Hauptgrund für die hohe Zahl von Pendlern liege laut Foerster im West-Ost-Gefälle bei den Löhnen.

OZ

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