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MV-Gerichte entscheiden in Strafprozessen öfter über Opfer-Ansprüche

Schwerin MV-Gerichte entscheiden in Strafprozessen öfter über Opfer-Ansprüche

Durch das gemeinsame Urteil bleibt den Opfern ein zusätzliches Verfahren zur Durchsetzung von Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüchen erspart.

Schwerin. Gerichte in Mecklenburg-Vorpommern entscheiden in Strafprozessen wieder öfter zugleich auch über die zivilrechtlichen Ansprüche von Opfern. Diesen bleibt damit ein zusätzliches Verfahren zur Durchsetzung von Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüchen erspart. Wie aus der jetzt vorliegenden Statistik des Justizministeriums in Schwerin hervorgeht, gab es im Vorjahr an den Landgerichten 27, an den Amtsgerichten 215 solcher Adhäsionsverfahren.

Schon 2011, als diese Zahlen spürbar niedriger ausgefallen waren, hatten die Gerichte im Nordosten dreimal häufiger „Doppel-Urteile“ gesprochen als im bundesweiten Durchschnitt. Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) begrüßte die Entwicklung: „Das ist sehr erfreulich“, erklärte sie.

dpa

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