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MV aktuell MV wirbt um Obama mit Hirschburger und Hornhecht
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04:00 18.04.2013
Die US-Pr�sidentenmaschine Air Force One ist mehrfach in Laage bei Rostock gelandet und gestartet. Quelle: H. Klonowski/Digitalfoto

Darf es ein Hirschburger sein oder vielleicht doch gebratener Hornhecht? Eine Kutschfahrt zum Darßer Leuchtturm oder eine Bootstour zu den Kreidefelsen? Viele Urlaubsregionen im Nordosten würden sich über einen Besuch von US-Präsident Barack Obama nach dem G8-Gipfel im Juni in Nordirland oder beim turnusmäßigen Treffen 2015 in Deutschland freuen: „Rügen bietet unberührte Natur, historische Architektur und feine Sandstrände“, sagt Constance Patrunky vom Tourismusverband der Insel. „Die Kreidefelsen zählen zu den beliebtesten deutschen Reisezielen bei ausländischen Touristen.“ Aber auch die Ostseebäder mit dem Flair der Jahrhundertwende könnten dem Präsidenten gefallen. „Und zum Mittag würden wir ihm gerne Hornhecht in einem reetgedeckten Restaurant auf dem Mönchgut servieren.“

Mit Natur lockt auch Fischland-Darß-Zingst, „Deutschlands schönste Halbinsel“, wie Tourismus-Chef Raimund Jennert beteuert. „Bei einer Kutschfahrt zum Leuchtturm Darßer Ort könnte Obama Naturschönheiten erleben, die selbst für den US-Präsidenten einzigartig wären.“ Eine Alternative wäre eine Boddentour im traditionellen Zeesboot. „Als Programm für die Ehepartner könnte ich mir einen Besuch der Künstlerkolonie Ahrenshoop vorstellen“, so Jennert. Und für den kleinen Hunger empfiehlt er Hirschburger auf dem Gut Darß in Born.

Nachdem Stralsund schon im Jahr 2006 Gastgeber für Obamas Vorgänger George W. Bush war, wäre diesmal vielleicht das benachbarte Greifswald dran, das inzwischen ja auch zum Wahlkreis von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gehört. „Greifswald ist eine der attraktivsten Städte im Norden mit guten Beziehungen in die USA“, wirbt Oberbürgermeister Arthur König (CDU). „Ich würde Obama gern die 550 Jahre alte Universität zeigen, aber auch das Kernfusionsexperiment Wendelstein am Max- Planck-Institut.“ Währenddessen könnte sich Michelle Obama das Pommersche Landesmuseum oder das Caspar-David-Friedrich-Zentrum anschauen.

Aber auch Deutschlands kleinste Landeshauptstadt Schwerin möchte nicht wieder übergangen werden. „Wir können mit unserem wunderschönen Märchenschloss und dem größten Barockgarten im Norden punkten“, sagt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linkspartei). Michelle Obama könnte sich für die 24-Stunden-Kita „Nidulus“ interessieren. „Oder sie besucht die größte Holländer-Sammlung außerhalb der Niederlande in den Staatlichen Museen“, so Gramkow.

Da möchte Rostock als größte Stadt des Landes nicht zurückstehen. „Mit unseren Stränden bieten wir Obama ein Feeling wie in Florida“, verspricht Oberbürgermeister Roland Methling (UFR). Einen Einblick in die Rostocker Wirtschaft böte die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises. „Schließlich verbinden Kreuzfahrten die Hansestadt mit den USA.“

Über einen erneuten Präsidentenbesuch würde sich auch Olaf Micheel, Wirt der „Linden“-Gaststätte in Trinwillershagen (Vorpommern-Rügen), freuen. 2006 hatte er Merkel und Bush mit gegrilltem Wildschwein verwöhnt. „Wir stehen selbstverständlich wieder bereit.“ Statt Wildschwein könnte sich Micheel diesmal ein Fischbuffet oder Kamerunschaf vom Grill vorstellen. „Obama isst wohl auch gerne Fastfood, aber das würde Frau Merkel sicher nicht gefallen.“

Axel Büssem

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