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MV aktuell Mehr Nachwuchs bei heimischen Kranichen
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00:24 26.08.2014
Ein Kranich fliegt über ein abgeerntetes Feld. Quelle: Bernd Settnik/dpa
Groß Mohrdorf

Untrügliches Zeichen für den nahenden Herbst: Die ersten Kraniche sammeln sich in größeren Gruppen zur Futtersuche auf den abgeernteten Feldern im Norden Vorpommerns. Wie der Leiter des Kranich-Informationszentrums Günter Nowald gestern in Groß Mohrdorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) sagte, seien Gruppen mit bis zu 100

Tieren bei Niepars oder am Saaler Bodden zu beobachten. Bei den Tieren handele es sich derzeit noch um heimische Kraniche, von denen rund 1500 in der Region Vorpommern leben.

In den kommenden Wochen werden Zehntausende Kraniche aus Skandinavien in Vorpommern, einem der größten Kranich-Rastgebiete Mitteleuropas, Station machen. Der Höhepunkt des Herbstzuges wird in Vorpommern in der ersten Oktoberhälfte mit 40 000 bis 70 000 zeitgleich rastenden Tieren erwartet.

Nach mehreren Jahren mit deutlichen Einbrüchen beim heimischen Kranichnachwuchs hat sich die Situation in diesem Jahr verbessert. „Wir gehen von einem durchschnittlich guten Reproduktionsjahr aus“, betonte Nowald. Allerdings gebe es regionale Unterschiede. Im Vorjahr hatte das Frühjahrshochwasser in vielen Gebieten Eier weggeschwemmt, Küken waren verhungert. Um die Bestandszahlen zu sichern, müsse jedes zweite Brutpaar Nachwuchs produzieren und großziehen. Diese Marke sei ersten Untersuchungen zufolge 2014 erreicht worden.

An der Mecklenburgischen Seenplatte haben inzwischen Sonderführungen zu den Kranichsammelplätzen im Müritz-Nationalpark und auf einer Halbinsel bei Röbel begonnen.



OZ

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