Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Mieterbund MV will Konzept für preiswerte Wohnungen
Nachrichten MV aktuell Mieterbund MV will Konzept für preiswerte Wohnungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:01 04.04.2016
Christian Rudolph, Mieterbund Quelle: Frank Schlößer

. Der Mieterbund Mecklenburg-Vorpommerns fordert staatliche Hilfen für den Neubau bezahlbarer Wohnungen und die Begrenzung von Mietpreissteigerungen. Auf der Jahrestagung am Samstag in Wismar mahnte der Verband ein „langfristig angelegtes staatliches Konzept für den Erhalt und die Bereitstellung preiswerter Wohnungen “ an. In einigen Städten und Gemeinden des Landes fehlten bereits Wohnungen, insbesondere für Mieter mit mittleren und geringen Einkommen, für Bezieher von Arbeitslosengeld II und von Grundsicherung, sagte Verbandsgeschäftsführer Christian Rudolph. Knapp zwei Drittel der etwa 830000 Haushalte in MV leben zur Miete.

In einem Forderungskatalog zur Landtagswahl im September sprechen sich die Vertreter der acht Mietervereine u. a. für eine Mietpreisbremse und geringere Sanierungsumlagen aus. Staatliche Steuervergünstigungen sollen an Mietobergrenzen gekoppelt, oft illegale Ferienwohnungen wieder in Mietwohnungen verwandelt werden. Das Land solle sich dabei an der Zweckentfremdungsverordnung in Berlin orientieren.

Vor allem in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald gelten bezahlbare Wohnungen inzwischen als rar. Mietpreissteigerungen auf teilweise mehr als 10 Euro je Quadratmeter verdeutlichten den dringenden Handlungsbedarf für die Wohnraumförderung. In solchen Gegenden mit hoher Nachfrage müsse der Mietwohnungsneubau gefördert werden.

OZ

. Die automatisierte Erfassung von Verbraucher- und Gesundheitsdaten ruft Datenschützer auf den Plan.

04.04.2016

. Der Mieterbund Mecklenburg-Vorpommerns fordert staatliche Hilfen für den Neubau bezahlbarer Wohnungen und die Begrenzung von Mietpreissteigerungen.

04.04.2016

. Die umstrittene AfD-Politikerin Petra Federau (Foto) soll von einem eigens dafür einberufenen Parteitag von der Landtagsliste abgewählt werden.

04.04.2016
Anzeige