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Mord-Fall Alt Rehse: Polizist bestätigt Geständnis des Täters

Neubrandenburg Mord-Fall Alt Rehse: Polizist bestätigt Geständnis des Täters

Im Prozess gegen einen Mann aus Alt Rehse, der seine Lebensgefährtin zu Tode gefoltert haben soll, hat ein zweiter Polizist bestätigt, dass der 51-Jährige ein Geständnis abgelegt hatte.

Neubrandenburg. Im Prozess gegen einen Mann aus Alt Rehse, der seine Lebensgefährtin zu Tode gefoltert haben soll, hat ein zweiter Polizist bestätigt, dass der 51-Jährige ein Geständnis abgelegt hatte. Der Angeklagte habe im August 2016 erklärt, dass er die Frau gefesselt und etwa zwei Stunden lang gepeitscht habe, sagte der 50-jährige Zeuge gestern am Landgericht Neubrandenburg. Die nackt ans Bett gefesselte Frau habe weder Essen noch Trinken bekommen und war nach der Folter vermutlich schon im Juni 2016 gestorben.

Der Angeklagte habe das getan, weil er annahm, dass „der Bundesnachrichtendienst und die Dorfbewohner“ die 32-Jährige auf ihn angesetzt hatten. Sie sollte Brillen und Schlüssel gestohlen haben. Zu Prozessbeginn gestern beantragte der Angeklagte, dass sein Pflichtverteidiger abberufen werden sollte. Er begründete dies mit „der Hetze, die gerade über die Medien läuft.“ Das Gericht lehnte den Antrag ab.Dem 51-Jährigen wird Freiheitsberaubung und Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Vor Gericht schwieg der Angeklagte bisher. Zwei Tage nachdem im August 2016 die stark verweste Leiche im Haus des Angeklagten gefunden worden war, hatte er aber nach Angaben der Beamten ein Geständnis bei der Polizei abgelegt. Das haben nun zwei Beamte unabhängig voneinander vor Gericht erklärt. Der Angeklagte ist Computerfachmann, stammt aus der Nähe von Stuttgart und war vor Jahren nach Alt Rehse gezogen.  

Der Prozess soll am 1. März fortgesetzt werden.  Winfried Wagner

OZ

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Täglich erreichen die OZ-Redaktion weitere Leserbriefe zur Namensablegung der Uni Greifswald

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