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Nach Badeunfällen: Retter sollen bei roter Flagge härter durchgreifen

Rostock Nach Badeunfällen: Retter sollen bei roter Flagge härter durchgreifen

Angesichts der tödlichen Badeunfälle zum Saisonbeginn hat der Wasserrettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) die Rettungsschwimmer zum härteren Durchgreifen an den Stränden aufgefordert.

Rostock. Angesichts der tödlichen Badeunfälle zum Saisonbeginn hat der Wasserrettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) die Rettungsschwimmer zum härteren Durchgreifen an den Stränden aufgefordert. Wenn Kinder bei Verbot baden gehen, müssten sie aus dem Wasser geholt werden, sagte Matthias Gast gestern. Am Mittwoch war in Warnemünde ein Elfjähriger ertrunken, der mit Freunden schwimmen gegangen war, obwohl wegen starken Wellengangs ein Badeverbot galt. Erwachsenen müsste klarge macht werden, dass ihnen ein Einsatz der Retter in Rechnung gestellt werden könne, wenn sie trotz Verbotes badeten und in Not gerieten. „Das ist grob fahrlässig“, sagte Gast. Diese Ankündigung helfe in 50 Prozent der Fälle.

Der Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt in Rostock, Hans-Joachim Meier, warnte vor Buhnen. Kinder sollten nicht auf ihnen herumturnen, weil die Pfähle oft glitschig sind. Die Rettungsschwimmer sollten öfter den Strandfunk nutzen, um zu warnen.

 

OZ

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