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MV aktuell Nach Gehaltsskandal: Awo legt Verträge offen
Nachrichten MV aktuell Nach Gehaltsskandal: Awo legt Verträge offen
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00:01 19.09.2016

Nach dem Bereicherungsskandal beim Müritz-Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) legen alle Kreisverbände ihre Geschäftsführerverträge offen. Das haben die Vertreter der Verbände am Sonnabend auf der Tagung des Landesausschusses in Neubrandenburg erklärt. Der Landesausschuss ist das zweithöchste Gremium des Verbandes mit rund 6100 Mitgliedern, rund 6500 Beschäftigten und fasst bindende Beschlüsse.

Mit der Offenlegung soll sichergestellt werden, dass nicht noch mehr Kreisgeschäftsführer bis zu 180 000 Euro im Jahr verdienten, wie in Waren ans Licht kam. „Unsere Kreisverbände betrachten den Fall der Müritz-Awo als „Ausreißer“, sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes, Bernd Tünker. Der Landesausschuss beschloss auch, dass neue Geschäftsführerverträge im Vorfeld dem Landesverband vorgelegt werden müssen. Auch soll es einen Ehrenkodex geben, bei dem Nebentätigkeiten offengelegt werden.

Der Warener Ex-Kreisgeschäftsführer Peter Olijnyk hatte sich laut Tünker ein unverhältnismäßig hohes Jahresgehalt von 150000 Euro plus 30 000 Euro Tantiemen zugeschanzt, die bei einem Sozialverband nicht zulässig seien. Er war im Juni gekündigt worden, wogegen er klagt. Es war auch eine Zahlung von 100 000 Euro bei seinem Ausscheiden festgelegt worden, die er nun einfordert.

OZ

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