Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Nach Skandal in Brandenburg: Betrieb schlachtet in MV weiter
Nachrichten MV aktuell Nach Skandal in Brandenburg: Betrieb schlachtet in MV weiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:32 29.11.2018
Ausschnitt aus einer der Aufnahmen mit versteckter Kamera. Quelle: Animal Rights Watch/Screenshot
Teterow/Hakenberg

Die Tierschutzorganisation Animal Rights Watch (Ariwa) hat Ende Juli mit versteckten Kameras bei dem Schlachtbetrieb Hafleg in Hakenberg (Brandenburg) rund 60 Stunden Filmmaterial von der Schlachtung gedreht. Davon geht Jens Winter, der Geschäftsführer der Hafleg, aus. Die Zusammenschnitte der Videosequenzen, die gravierende Verstöße gegen den Tierschutz dokumentieren, hätten auch die Beschäftigten bei der Hafleg betroffen gemacht.

Gegen die beteiligten Mitarbeiter seien “arbeitsrechtliche“ Schritte ergriffen worden, so Winter. Das heißt wohl, dass sie gekündigt wurden. Zudem hatte das Veterinäramt jenen Mitarbeitern die Genehmigung zum Schlachten entzogen.

Rinder werden in Teterow geschlachtet

Deshalb sucht die Hafleg derzeit neue Schlachter. Bis diese gefunden sind, werden Rinder aus und um Linum nach Teterow in Mecklenburg-Vorpommern zum Schlachten gebracht. Ob und wann wieder in Hakenberg geschlachtet werden könne, sei noch nicht klar, so Winter.

Derweil laufen gegen vier Hafleg-Beschäftigte Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Neuruppin wegen des Verdachts, gegen den Tierschutz verstoßen zu haben. „Wir stehen noch ganz am Anfang“, sagt Oberstaatsanwalt Detlef Hommes. Demnach müssen die Ermittler noch umfangreiches Material auswerten.

Rinder waren nicht fachgerecht betäubt worden

Die Tierschutzorganisation Ariwa hatte dem Kreis und der Öffentlichkeit Anfang November ein fünfminütiges Video zur Verfügung gestellt. Dabei ist zu sehen, dass mehrere Rinder nicht fachgerecht betäubt wurden. Die Aufnahmen hatten für Entsetzen bei Verbrauchern und auch bei Politikern geführt.

RND/Andreas Vogel

Aktivisten betreiben seit kurzem eine Internetseite, auf der polizeiliche Aktivitäten gemeldet werden können. Das Ziel der Betreiber: Die Bevölkerung vor der Willkür der Staatsgewalt schützen. Innenminister Caffier ist empört.

29.11.2018

Das letzte Brückensegment östlich des Trebeltals ist am Donnerstag eingesetzt worden. Noch in diesem Jahr soll der Autobahnverkehr über das Bauwerk rollen. Aber nur mit Tempo 60.

29.11.2018

Der Friseur-Kette mit knapp 750 Mitarbeitern vor allem in Norddeutschland droht die Zahlungsunfähigkeit. Die Mitarbeiter sollen zunächst weiterbezahlt werden, die Läden bleiben geöffnet. Nicht rentablen Filialen droht die Schließung.

29.11.2018