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MV aktuell Nach Todesschuss: Verhaftete haben Einbruch eingeräumt
Nachrichten MV aktuell Nach Todesschuss: Verhaftete haben Einbruch eingeräumt
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20:34 11.03.2018

Eine Woche nach dem tödlichen Polizeischuss auf einen mutmaßlichen Einbrecher in Neubrandenburg sind wichtige Zusammenhänge in dem Fall noch unklar. „Wir wissen unter anderem nicht, woher das Geld stammt, das bei den Verhafteten gefunden wurde“, sagte ein Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft gestern. Bei den beiden Verhafteten waren mehr als 30 000 Euro Bargeld gefunden worden.

Die 27 und 40 Jahre alten Männer aus Berlin und Neubrandenburg hätten den Einbruch in Vernehmungen inzwischen eingeräumt. Unklar sei auch noch, warum überhaupt in den Döner-Imbiss in der Oststadt eingebrochen worden sei. Polizisten hatten nach einem Hinweis in der Nacht zum 1. März ein Trio am Tatort überrascht.

„Wir wollen die Sache aber zügig klären“, sagte der Sprecher. Alle Seiten hätten Anspruch darauf, dass schnell Klarheit geschaffen werde. Der Polizist, der geschossen hat, und weitere Beamte sollen in den nächsten Tagen gehört werden. Den Ermittlungen zufolge hatten die Beamten die Täter aufgefordert, herauszukommen und sich zu stellen. Dabei soll ein Berliner einen Beamten mit Reizgas angegriffen haben. Der Polizist schoss dem 27-Jährigen daraufhin in den Oberkörper. Der Mann, der Verbindungen ins kriminelle Milieu gehabt haben soll, starb in einer Klinik. Ob es ein Notwehr-Fall war, wird noch untersucht.

Für Aufregung sorgten Angehörige der Verdächtigen, die danach bei der Polizei erschienen und Auskunft verlangten. Ihnen wurden Platzverweise erteilt, die Sache werde noch untersucht. Nach Drohungen gegen den Polizisten via Internet seien „geeignete Maßnahmen ergriffen worden, um den Kollegen zu schützen“, hieß es. Der Fall wird auch den Innenausschuss des Schweriner Landtages beschäftigen.

Winfried Wagner

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