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MV aktuell Nach Tropenhitze keine Wärmewelle in Sicht
Nachrichten MV aktuell Nach Tropenhitze keine Wärmewelle in Sicht
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00:01 28.06.2016

Tropenhitze, Trockenheit und heftige Gewitter – der Juni war bislang in Mecklenburg-Vorpommern ein Monat sich abwechselnder Wetterextreme. Hoch „Wolfgang“ ließ in der vergangenen Woche den Norden schmoren, bis am Wochenende heftige Gewitter der Hitze ein Ende bereiteten. Und vorerst ist auch keine weitere Hitzewelle mit Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius in Sicht, teilt ein Sprecher der Deutschen Wetterdiensts (DWD) mit.

Mit einem Sprung ins Sommervergnügen: Im Grevesmühlener Freibad am Ploggensee ist ein neuer Turm eingeweiht worden. 85000 Euro kostete die Anlage mit einem Ein- und einem Drei-Meter- Brett auf einem Ponton aus Kunststoffelementen. Quelle: Jana Franke

In den nächsten Tagen soll das Wetter wechselhaft werden, teils mit Niederschlägen und Temperaturen zwischen 21 und 24 Grad Celsius, hieß es beim DWD am gestrigen sogenannten Siebenschläfertag.

Und der besagt nach einer der zahllosen Bauernregeln, die es über diesen Tag gibt: „Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.“

Regen gab es gestern nur wenig im Nordosten. Aber den Bauernregeln misst der Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net nur wenig Gehalt zu: Es sei „Unsinn, das Wetter an genau diesem einen Tag auf den gesamten kommenden Sommer zu übertragen“. Für eine Abschätzung der nächsten Wochen müssen man den Zeitraum Ende Juni und Anfang Juli betrachten. Und da „dümpelt dann auch die gesamte letzte Juniwoche vor sich hin und auch zum Julistart wird es nicht besser“, sagt Jung.

Es sei eine gute Voraussetzung für einen Bilderbuchsommer, wenn die Temperaturen jeden Tag kontinuierlich leicht ansteigen, erklärt der Rostocker Meteorologe Reiner Tiesel. Wenn es hingegen so schnell heiß wird wie in der vergangenen Woche, „ist die Hitze genauso schnell wieder weg“. Die Hitzewelle, die die Ostsee rasch auf etwa 18 Grad erwärmt hatte, sei inzwischen nach Osten gewandert.

Das wird Bauern und Kleingärtner freuen. Nach der Vorsommertrockenheit ist Regen willkommen. So war die Situation etwa beim Getreide in der vergangenen Woche bereits problematisch.

axm

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