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Nach dem Sturm kommt die Abkühlung

Dassow/Bad Doberan/Offenbach Nach dem Sturm kommt die Abkühlung

Ein Unwetter mit Starkregen und Sturmböen ließ im Landkreis Nordwestmecklenburg viele Bäume umstürzen

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Diese beiden leeren Lkw-Auflieger kippten im Gewerbegebiet Dassow (Landkreis Nordwestmecklenburg) um.

Quelle: Michael Prochnow

Dassow/Bad Doberan/Offenbach. Ein Unwetter mit Starkregen und Sturmböen hat gestern früh den äußersten Nordwesten von MV gestreift. Über den Notruf der Polizei gingen zahlreiche Meldungen über Verkehrsbehinderungen ein, wie eine Sprecherin mitteilte. Bäume stürzten um, Äste fielen auf die Fahrbahnen. In einem Gewerbegebiet in Dassow (Nordwestmecklenburg) kippten wegen des Sturms zwei leere Lkw-Trailer um. Auf den Bundesstraßen 105 und 106 kam der Verkehr zeitweilig an mehreren Stellen zum Erliegen. Es seien einige leichte Unfälle mit Sachschaden gemeldet worden, hieß es. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren des Landkreises räumten am Vormittag die Bäume von den Straßen. Auch in der Region um Bad Doberan (Kreis Rostock) waren die Einsatzkräfte mit Aufräumarbeiten beschäftigt.

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Ein Unwetter mit Starkregen und Sturmböen ließ im Landkreis Nordwestmecklenburg viele Bäume umstürzen

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Die kurze Hitzewelle geht turbulent zu Ende. Heftige Gewitter überqueren bis zum Sonntag Deutschland und lassen die Temperaturen um mehr als zehn Grad auf „normales“ Sommerniveau stürzen. Kühle Luft vom Atlantik schiebt die Heißluft aus Süden weg, die seit Donnerstag für tropische Verhältnisse gesorgt hatte.

Gestern Abend zogen dunkle Wolken im Westen auf: Schwere Gewitter mit Starkregen von mehr als 30 Litern je Quadratmeter in einer Stunde gingen in einem breiten Streifen von Rheinland-Pfalz bis Mecklenburg-Vorpommern nieder. Im Osten und Süden des Landes kommen die Unwetter allerdings erst heute an. Immer sei mit großem Hagel, heftigem Starkregen und Sturmböen zu rechnen, warnten die Meteorologen.

Wenn die Gewitter durch sind, werde es rund zehn Grad kühler sein, machte die DWD-Meteorologin Johanna Anger deutlich. „Am Sonntag kommt es in weiten Teilen Deutschlands zu einer Wetterberuhigung. Dann ist die heiße Luft endgültig verdrängt. Mit der einfließenden kühleren Luft liegen die Höchstwerte nur noch zwischen 20 und örtlich 26 Grad.“

OZ

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