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MV aktuell Netzwerk will mehr Hilfe für arme Kinder 25 Prozent aller Kinder in MV leben in sozial schwachen Familien
Nachrichten MV aktuell Netzwerk will mehr Hilfe für arme Kinder 25 Prozent aller Kinder in MV leben in sozial schwachen Familien
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00:01 24.10.2016

. Die Landesregierung soll sich nach dem Willen des Netzwerks gegen Kinderarmut in MV bei der Bundesregierung für die Förderung höherer Bildungsabschlüsse für alle Kinder einsetzen.

„Wir möchten, dass so viele Kinder wie möglich, auch aus Hartz-IV- oder Aufstocker-Familien, Abitur machen, damit sie sich aus den sozial schwachen Verhältnissen herauslösen können“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Kinderhilfe und einer der Sprecher des Netzwerkes, Rainer Becker, am Rande der Fachkonferenz gegen Kinderarmut am Sonnabend in Rostock. Für diesen Zweck müsse das sogenannte Bildungs- und Teilhabepaket erweitert werden. Zum Netzwerk gehören unter anderem die Volkssolidarität, AWO, die Kinderhilfe, der Kinderschutzbund oder der Landesjugendring.

In MV leben laut Becker rund 25 Prozent aller Kinder in Armut. Allerdings sei die Datenbasis sehr schwach, sagte Becker. Die Zahl der Kinder in Hartz-IV-Haushalten sei zwar leicht rückläufig, sagte Becker. Allerdings müssten die Kinder dazugezählt werden, die aus sogenannten Aufstocker-Familien stammen. Dies bedeutet, dass die Eltern nicht genügend verdienen und von Sozialleistungen abhängig sind. Die Statistik weise auch die Kinder nicht aus, die in überschuldeten Haushalten leben und keine Leistungen erhalten.

Becker kritisierte die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Schulsozialarbeit. Die Sozialarbeiter trügen erheblich zur Hilfe für arme Kinder bei, wenn es etwa darum gehe, die im Bildungs- und Teilhabepaket bereitstehenden Gelder auszuschöpfen.

OZ

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