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MV aktuell Neue GEZ-Gebühr: Ministerien zahlen bis zu 250 Prozent mehr
Nachrichten MV aktuell Neue GEZ-Gebühr: Ministerien zahlen bis zu 250 Prozent mehr
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23:36 17.04.2013
Nicht nur Haushalte haben mit der neuen GEZ-Gebühr zu kämpfen. Auch auf Behörden kommen häufig Mehrkosten zu. Quelle: Jens Büttner/dpa (Archiv)
Schwerin

Privatnutzer, Kommunen, Ministerien: Die seit Anfang des Jahres geltenden neuen Beiträge für Radio und Fernsehen, besser bekannt unter der alten Abkürzung GEZ, lassen die Kosten allerorten explodieren. Die Stadt Güstrow (Kreis Rostock) meldete erst vor wenigen Tagen einen Anstieg um mehr als 50 Prozent. Doch auch die meisten Ministerien und Behörden des Landes ächzen unter der Neuregelung, nach der nicht mehr die Zahl der Einzelgeräte, sondern die der Betriebsstätten die Berechnungsgrundlage bildet. Dies ergab eine Umfrage der OSTSEE-ZEITUNG unter den einzelnen Häusern der Landesregierung.

Spitzenreiter im negativen Sinne ist das Finanzministerium unter Ressortchefin Heike Polzin (SPD). Kamen die Finanzbehörden im Nordosten im vergangenen Jahr noch mit knapp 11 000 Euro an GEZ-Gebühren aus, sind es in diesem Jahr rund 34 500 Euro, ein Anstieg von fast 250 Prozent. Besonders die Finanzämter entwickeln sich zu Kostentreibern. Dort lag das Plus bei 14 400 Euro – ein Zuwachs von 450 Prozent. Die Justizbehörden unter Ressortchefin Uta-Maria Kuder (CDU) rechnen mit mehr als einer Verdoppelung von 21 200 auf fast 50 000 Euro.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer OSTSEE-ZEITUNG.

Jörg Köpke

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